Entwicklungsprogramm

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Flagge der Vereinten Nationen auf UN-Campus in Bonn

UN-Entwicklungsprogramm UNDP verlegt Teile seines Hauptsitzes nach Bonn

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) verlegt einen großen Teil seines Hauptsitzes aus New York nach Deutschland. Von insgesamt 400 Stellen würden rund drei Viertel nach Bonn umziehen, teilte das UNDP am Montag mit. Die übrigen Stellen werden demnach künftig in der spanischen Hauptstadt Madrid angesiedelt sein. Der Umzug sei "Teil eines kontinuierlichen Anpassungsprozesses an veränderte finanzielle und entwicklungspolitische Rahmenbedingungen und um Partnerschaften zu stärken".
Video: Vereinte Nationen und IWF warnen vor Folgen des Krieges in der Ukraine

Video Vereinte Nationen und IWF warnen vor Folgen des Krieges in der Ukraine

STORY: Die bereits sichtbaren und die zukünftigen Folgen des Krieges: Neun von zehn Ukrainern wären nach Ansicht des UN-Entwicklungsexperten Achim Steiner im Fall eines lang anhaltenden Krieges von Armut bedroht. Im schlimmsten Fall würde die Wirtschaft des Landes zusammenbrechen und das Wachstum von zwei Jahrzehnten zunichte gemacht, sagte Steiner, Administrator des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen. "Vor dem Konflikt schätzten wir, dass rund zwei Prozent der ukrainischen Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze lebten. Also mit weniger als etwa 5,50 Dollar pro Tag. Für die Zeit nach Kriegsbeginn legen wir Zahlen vor, die wirklich beunruhigend sind: 28 Prozent der Ukrainer könnten unter die Armutsgrenze rutschen. Wenn der Krieg weitergeht, könnten sogar bis zu 90 Prozent der Menschen Gefahr laufen, in Armut zu geraten." Auch der Internationale Währungsfonds warnt vor den Folgen des Krieges. Der könnte die globale Wirtschaftsordnung grundlegend verändern. Neben kurzfristigen Folgen wie einer steigenden Inflation bei nachlassendem Wachstum seien längerfristige Auswirkungen denkbar. So könnte sich der Energiehandel verschieben, Lieferketten verändern, Zahlungs-Netzwerke zerfallen und Länder neu über ihre Währungsreserven nachdenken", erklärte der IWF.
Ein Dinosaurier steht vor dem Rednerpult des UNO-Parlamentes.

Vor UN-Klimakonferenz "Entscheidet euch nicht für das Aussterben": Dino warnt Menschen vor der Klimakatastrophe

Sehen Sie im Video: UNO: Klima-Dino mahnt das Parlament vor drohendem Aussterben – der Menschen.








Wegen dieser prähistorischen Spezialistin geht ein Aufschrei durch das UN-Parlament. Ein Dinosaurier trampelt entlang der Sitzreihen zum Rednerpult. Die Aussterbe-Expertin hat eine dringende Nachricht an die Welt:
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Mit dem Werbefilm versucht das Entwicklungsprogramm der UN eine Warnung auszusprechen: Laut UN liegen die weltweiten Ausgaben für fossile Brennstoffe bei 423 Milliarden US-Dollar. Die Summe übersteige die Ausgaben für Entwicklungshilfe um das Vierfache. Das Entwicklungs-Büro veröffentliche den Clip anlässlich der 26. UN-Klimakonferenz.