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Video: Giftiger Schaum im Nebenfluss des Ganges

Video Giftiger Schaum im Nebenfluss des Ganges

Giftiger Schaum bedeckte am Dienstag weite Teile des heiligen Flusses Yamuna, der durch die indische Hauptstadt Neu-Delhi fließt. Doch einige Hindus ließen sich trotzdem nicht von ihren Riten abhalten. "Das Wasser ist extrem schmutzig, aber was sollen wir machen? Es ist ein Ritual, während des 'Chhath Puja'-Festes. Also sind wir hier. Ich hoffe, die Regierung kümmert sich bald um die Reinigung des Flusses." Nach Angaben von Varun Gulati, einem örtlichen Umwelt-Aktivisten, ist der toxische Schaum vor allem auf die illegale Einleitung von Industrieabfällen und unbehandeltem Abwasser zurückzuführen. "Ungeklärte Abwässer aus Färbereien werden ohne Kläranlagen direkt in den Yamuna geleitet. Jeder kann den Zustand des Flusses sehen. Es gibt Schaumbildung, Verschmutzung. Das Wasser ist verunreinigt. Aber woher kommt dieses schmutzige Wasser, das in den Fluss gelangt? Verantwortlich für dieses Problem ist unsere Regierung sowie die fehlende Reinigung durch Kläranlagen." Die Regierung von Neu-Delhi widerspricht. Sie macht Industrieabfälle und unbehandelte Schadstoffe aus den Nachbarstaaten Haryana und Uttar Pradesh für die zunehmende Verschmutzung des Yamuna-Flusses verantwortlich. Der Yamuna ist der wichtigste Nebenfluss des Ganges in Indien.
Tote Kugelfische am Muizenberg Beach angespült.

Kugelfische in Südafrika Familie findet hunderte tote Fische am Strand – da ahnt sie noch nicht, wie giftig die sind

Sehen Sie im Video: Wissenschaftlerin findet Hundert tote Fische am Strand – da ahnt sie noch nicht, wie giftig sie sind.




Hunderte tote Kugelfische liegen am Muizenberg Beach, einem Strand im südafrikanischen Kapstadt.


Die Wissenschaftlerin Tess Gridley entdeckt die Tiere bei einem Spaziergang.


Sie bringt einen Fisch mit nach Hause. Dort holt sie ihren Sohn sowie ihre Kamera und kehrt zum Strand zurück.


(Sohn hält Fisch) Dabei wusste sie allerdings noch nicht, dass es sich um einen der giftigsten Fische der Welt handelt.


Viele Kugelfische enthalten das Gift Tetrodotoxin, das sich besonders in Haut, Leber und bei vielen Arten während der Laichzeit in den Eierstöcken des Fisches befindet.


Dieses Nevengift ist 25-mal stärker als Cyanide. Oft reichen beim Verzehr schon geringe Dosen aus, um zu Lähmung und Atem- bzw. Herzstillstand zu führen.


Deswegen haben die Behörden in Kapstadt gewarnt, dass Menschen und Hunde sich von den giftigen Kugelfischen fernhalten sollen.


Rund 70 Beutel mit Fisch, die insgesamt 200 Kilogramm wiegen, seien laut Behördenangaben entlang des False Bay aufgesammelt worden.
Warum so viele tote Fische an Land gespült worden, ist unklar.


Das Umweltministerium berichtet, dass es keine Anzeichen von verschmutztem Wasser oder „Red Tide“ im Meer gibt. Red Tide ist ein hochgiftige „Algenpest“, die diese hohe Anzahl an toten Fischen ausgelöst haben könnte. 
Eine mögliche Ursache könnte (laut Ministerium) sein, dass sich männliche Kugelfische als Teil des Balzverhaltens aufblasen. Sie könnten dann durch Wellen oder dem Wind aus dem Wasser gerollt oder geblasen worden sein.