Enrique Tarrio

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Kapitol-Erstürmung 2021

Wegen Urteilen nach Kapitol-Sturm: Proud Boys verlangen 100 Millionen Dollar Schadenersatz

Fünf nach der Erstürmung des US-Kapitols vorübergehend inhaftierte Mitglieder der rechtsradikalen Gruppierung Proud Boys haben den Staat auf 100 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt. In der am Freitag bei einem Bundesgericht im US-Bundesstaat Florida eingereichten Klage erklären die Männer, ihre verfassungsmäßigen Rechte seien verletzt worden.
US-Präsident Donald Trump unterschreibt noch am ersten Abend nach der Amtsübernahme diverse Erlasse, mit denen auch fast alle Straftäter vom 6. Januar 2021 freikommen werden.

US-Präsident Donald Trump schockt Amerika und die Welt

Fast alle Straftäter vom 6. Januar kommen frei. Donald Trump kündigt zudem das Pariser Klimaabkommen auf und will bald Strafzölle erheben. Tag eins wird zur Machtdemonstration.
Video: Sturm auf Kapitol: Ehemaliger Anführer der "Proud Boys" angeklagt

Video Sturm auf Kapitol: Ehemaliger Anführer der "Proud Boys" angeklagt

STORY: Der frühere Anführer der sogenannten "Proud Boys", Enrique Tarrio, wurde verhaftet und wegen seiner Rolle beim Angriff auf das Kapitol vor einem Jahr angeklagt. Tarrio wurde aus dem örtlichen Gefängnis zur Anhörung vor einem Bundesgericht in Miami zugeschaltet. Er gab an, über keinerlei Ersparnisse zu verfügen. Er verdiene seit kurzem Geld mit dem Bedrucken von T-Shirts. Tarrio ist eine der prominentesten Personen, die wegen ihrer Rolle bei der Erstürmung durch Anhänger des damaligen Präsidenten Donald Trump angeklagt sind. Obwohl er sich nicht aktiv am Sturm selbst beteiligte, soll er andere angeleitet und ermutigt haben. Tausende waren am 6. Januar 2021 auf das Gelände und in die Räumlichkeiten des Kapitols vorgedrungen. Trump hatte in einer Rede zuvor wiederholt behauptet, seine Wahlniederlage sei das Ergebnis eines weit verbreiteten Betrugs. Zuvor war bereits ein Mann aus Texas in fünf Anklagepunkten für schuldig befunden worden. Tarrio wird die Konspiration zur Verfahrensbehinderung vorgeworfen, eine Straftat, die vielen Kapitol-Randalierern zur Last gelegt wird. Bei einer Verurteilung drohen bis zu 20 Jahre Gefängnis.