Invasionstruppe

Artikel zu: Invasionstruppe

Wolodymyr Selenskyj und Markus Söder

Selenskyj nimmt in München stellvertretend für alle Ukrainer Kleist-Preis entgegen

Für ihren anhaltenden Widerstand gegen die russischen Invasionstruppen sind die Ukrainer mit dem Ewald-von-Kleist-Preis der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) geehrt worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nahm den Preis am Samstagabend stellvertretend für die ukrainische Bevölkerung entgegen. Gastgeber der Zeremonie in München war Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).
Video: Ramstein: 15. Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe

Video Ramstein: 15. Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe

STORY: Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe am Dienstag auf der US-amerikanischen Luftwaffenbasis Ramstein in Rheinland-Pfalz. Die Verbündeten der Ukraine bleiben fest entschlossen, das Land weiterhin mit Rüstungsgütern gegen Russland zu unterstützen. Das machte US-Verteidigungsminister Lloyd Austin zum Abschluss des 15. Treffens deutlich. Lloyd Austin, US-Verteidigungsminister: "Die Welt wird niemals akzeptieren, dass die imperialen Ambitionen von Tyrannen schwerer wiegen als die souveränen Rechte von UN-Mitgliedsstaaten. Und deshalb haben sich heute rund 50 Nationen aus aller Welt hier versammelt, um gemeinsam für das Recht der Ukraine einzutreten, sich selbst zu verteidigen. Es ist kein Wunder, dass Putin sich gezwungen sieht, mit Ländern wie dem Iran und Nordkorea zusammenzuarbeiten." Austin lobte die ukrainischen Streitkräfte, die "stetige Fortschritte" an der Front machten. Die Zeit sei nicht auf der Seite Russlands - davon zeigte sich der US-Verteidigungsminister trotz des bevorstehenden Winters überzeugt. Tschechien, Dänemark und die Niederlande kündigten weitere gemeinsame Bemühungen für Waffenlieferungen an. Neben modernisierten Kampfpanzern sowjetischer Produktion würden weitere gepanzerte Fahrzeuge, Flugabwehr sowie Munition folgen. Laut der US-Regierung hat die Ukraine-Kontaktgruppe bislang mehr als 76 Milliarden US-Dollar an direkter Militärhilfe bereitgestellt.
Video: Erneut Explosionen auf der Krim

Video Erneut Explosionen auf der Krim

STORY: Im Ukraine-Krieg haben erneut mehrere Explosionen die von Russland annektierte ukrainische Halbinsel Krim erschüttert. Die amtliche Nachrichtenagentur RIA berichtete von einem Brand in einem Umspannwerk in der Nähe der Ortschaft Dschankoj. Zudem soll es Detonationen in einem Munitionsdepot gegeben haben. Dabei habe es keine ernsthaft Verletzten gegeben, sagte der Gouverneur der Krim, Sergei Aksyonov: "Eine Fünf-Kilometer-Zone um das Lagerhaus, in dem die Detonation stattgefunden hat, wurde abgesperrt. Die Ursachen der Detonationen werden vom Verteidigungsministerium und der Untersuchungskommission ermittelt. Bislang haben wir Informationen über zwei Verletzte. Glücklicherweise ist ihr Leben nicht in Gefahr." Russland nutzt die 2014 annektierte Krim als Basis für seine Schwarzmeerflotte und als Hauptnachschubroute für seine Invasionstruppen im Süden der Ukraine. Die ukrainische Regierung hat zuletzt das Ziel ausgegeben, auch die Halbinsel zurückerobern zu wollen. Vergangene Woche war bei mehreren Detonationen ein russischer Militärstützpunkt auf der Krim schwer beschädigt worden. Die Ukraine hat bislang nicht erklärt, ob sie dafür verantwortlich ist. Russland spricht von einem Unfall.
Prorusssche Separatisten in der Gegend von Donetzk

Ukraine-Krieg Outnumbered – warum die Zeit nun gegen Putin spielt

Mit einer starken Übermacht wollte Putin die Ukraine niederwerfen, doch mit Fortdauer des Krieges kehren sich die Verhältnisse um. Die ukrainischen Streitkräfte werden stärker, während sich die Invasionstruppen abnutzen.