Der neue Papst bleibt sich treu. Kriege und Egoismus bedrohten die Welt, mahnt das neue Kirchenoberhaupt. Papst Franziskus feiert seine erste Ostermesse im kühlen Rom. Hier die Eindrücke in Bildern.
200.000 Menschen sind auf den Petersplatz geströmt, um mit dem neuen Kirchenoberhaupt die Ostermesse zu feiern. Die Karwoche hat ihren krönenden Abschluss gefunden, Christen auf der ganzen Welt feiern die Auferstehung ihres Herrn.
Zuvor war Franziskus von einer jubelnden Menge begrüßt worden. Auch in Italien zeigt sich das Osterfest mit 13 Grad kühl. Nach der Messfeier sprach das Kirchenoberhaupt den traditionellen Gruß "Urbi et Orbi".
Franziskus prangerte in seiner Osterbotschaft das Blutvergießen in Kriegs- und Konfliktgebieten wie Syrien, Mali oder dem Nahen Osten an. Außerdem forderte er eine Abkehr von Eigennutz und Gier. Die Welt sei verwundet von Egoismus und Gier nach schnellem Profit, die den Frieden, das menschliche Leben und die Familie bedrohten, sagte er auf dem Petersplatz in Rom. Er verlangte Weltfrieden und einen neuen Geist der Versöhnung und der Harmonie mit der Schöpfung. Ausdrücklich geißelte er auch den Konflikt auf der koreanischen Halbinsel, wo Nordkorea mit Kriegsrhetorik die Welt herausfordert.