Fußball-Zweitligist RB Leipzig ist bei den Fanlagern der Konkurrenz-Clubs alles andere als beliebt. Immer wieder wird bei den Anfeindungen jedoch über das Ziel hinausgeschossen. So gab es allein in diesem Jahr zwei Vorfälle, bei denen der DFB im Nachhinein sogar Ermittlungen gegen die gegnerischen Fans einleitete. In Aue wurden Nazi-Spruchbänder gegen die Spieler und Club-Boss Dietrich Mateschitz präsentiert, in Karlsruhe sind die #link;www.stern.de/sport/fussball/dfb-ermittelt-gegen-den-karlsruher-sc-2179915.html;Mannschaft und Sportdirektor Ralf Rangnick angegangen# worden.
"Handelt sich um nullkommanullirgendwas Prozent aller Fußballinteressierten"
In einem seltenen Interview hat sich Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz jetzt gegenüber "Sportnet.at" zu der Kritik an RB Leipzig geäußert. Aus seiner Sicht beschreibt er die Situation wie folgt:
"Diese sogenannte Feindschaft hält sich doch sehr in Grenzen. Wenn man die Mathematik strapazieren möchte, handelt es sich hier um nullkommanullirgendwas Prozent aller Fußballinteressierten. Um die hinreichend bekannten Randgruppen, die entweder nichts verstehen oder nichts verstehen wollen oder sonstige Beweggründe haben. Zum Problem wird dieser schwer zu verstehende Aktionismus erst dadurch, dass er von den Medien aufgegriffen wird und für so manche Schlagzeile dienen muss."
Einen Grund sich aus dem Fußballgeschäft zurückzuziehen, sieht der 70-Jährige aktuell nicht: "Da würde mir im Moment nichts einfallen", so Mateschitz.