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Ratgeber Zähne

Der TÜV für den Kiefer

Ob Sie richtig beißen können, kann der Arzt oft mit bloßem Auge und gutem Gehör erkennen. Doch manchmal reichen die Sinne nicht aus, dann kommt High-Tech zum Einsatz: Lichtstrahlen und Ultraschallwellen vermessen Ihre Kiefergelenke.

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Der Zahnarzt schaut genau hin: Schert der Unterkiefer zur Seite aus?© Colourbox.com

Es scheint so einfach: Wir sprechen mit dem Mund, wir beißen mit den Zähnen. Das funktioniert aber nur, weil Gebiss, Kieferknochen, Gelenke und Muskeln perfekt zusammenspielen. Tun Sie es nicht, schmerzt es oder Ihr Kiefer klemmt.

Ob Ihr Kiefergelenk krank ist, prüft der Zahnarzt mit so genannten Funktionstests. Wenn Sie zum Beispiel mit den Zähnen knirschen oder Beschwerden beim Kauen haben, prüft der Zahnarzt Ihre Kiefergelenke und alle Muskeln, die beim Kauen mitwirken. Er schaut, wie sich Ihr Unterkiefer bewegt, wenn Sie den Mund öffnen und schließen: Geht Ihr Mund weit genug auf? Weicht Ihr Unterkiefer beim Öffnen zur Seite ab?

Danach tastet der Zahnarzt die Kaumuskeln und Gelenke ab und hört möglicherweise Ihre Kiefergelenke mit einem Stethoskop ab. Oft kann der Zahnarzt danach schon sagen, ob Ihre Kauorgane überlastet sind oder ob Sie eine Kiefer-Erkrankung haben.

Wenn der Fall komplizierter ist, kann die Ärztin High-Tech einsetzen: Computergestützte Geräte messen die Unterkiefer-Bewegung über Lichtstrahl- oder Ultraschall-Sensoren. Die Ergebnisse solcher Messungen können ihr Hinweise darauf geben, ob Sie an einer bestimmten Erkrankung des Kiefers leiden. Die Aufzeichnungen der Unterkiefer-Bewegung sind auch für den Zahntechniker wichtig. Er braucht diese Daten, um ein Kiefermodell zu programmieren.

Nina Buschek

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