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Erfahrungsberichte: Ferienreisen: Prägende Erinnerungen

Was wir in der Kindheit erleben, begleitet uns ewig. Ob im Feriencamp oder auf dem Reiterhof: Die Teilnehmer der Kinderreisen der Deutschen Fernsehlotterie kehren mit bleibenden Erinnerungen heim.

Das Gefühl des warmen Sandes, der Geschmack des Meerwassers, das Gebirgspanorama: Wer in die Ferientage seiner Kindheit blickt, sieht einen Schatz an Erfahrungen. Doch viele Kinder in Deutschland haben diese nie erlebt. Ihre Eltern können einen Urlaub nicht bezahlen. Den Kindern bleibt oft nur die Eintönigkeit der heimischen Straße.

Die Deutsche Fernsehlotterie organisiert seit vielen Jahren Kinderreisen für sozial benachteiligte Familien. Nadine Stener*, alleinerziehende Mutter, hat im Radio davon erfahren und ihre Töchter Annegret und Jessica* angemeldet.

"Die Kinder waren hellauf begeistert", so die Mutter. "Die beiden waren im Feriencamp von Henry Maske." Der ehemalige Box-Weltmeister unterstützt mit seiner eigenen Stiftung ein großes Ferienlager für Kinder und ist außerdem seit Jahren als Botschafter der Kinderreisen aktiv. Der Ex-Champion sagt zu seinem sozialen Engagement: "Mir ist wichtig, dass auch Kinder am Rande der Gesellschaft ein Lebensumfeld erhalten, in dem sie ihre individuellen Stärken entfalten können."

Fernsehlotterie-Geschäftsführer Christian Kipper betont die Relevanz von Ferien für junge Menschen: "Mit unseren Kinderreisen wollen wir den Kindern nicht nur unvergessliche Momente bescheren, sondern sie vor allem auch in ihrer persönlichen Entwicklung fördern."

Dass das gelingt, zeigen die Erlebnisberichte der jungen Urlauber: "Von den Kinderreisen habe ich durch meine Oma erfahren. Meine Mutter, die mittlerweile verstorben ist, war schon drei Jahre an Leukämie erkrankt", erzählt die 17-jährige Christiane Behrens*, die mit ihrem Bruder auf Fahrt ging. "Wir haben uns gefreut, einfach mal rauszukommen." Im Feriencamp habe es volles Programm gegeben. "Ich habe mich fürs Kanufahren entschieden. Das hatte ich vorher noch nie gemacht", so Christiane.

Unterstützung kommt auch aus der Politik. Die Kinderkommission (Kiko) des Deutschen Bundestages übernimmt auch 2013 die Schirmherrschaft über die Kinderreisen. Diana Golze (Die Linke), ehemalige Vorsitzende der Kiko, unterstreicht, wie wichtig es sei, dass Kindern auch aus "einkommensschwachen Familien unbeschwerte Tage ermöglicht werden".

Dass Kinder aktiv Chancen suchen, zeigt die 12-jährige Clarissa*, die sich online informierte. "Beworben hat sich Clarissa von ganz alleine", so ihr Vater. Clarissa verbrachte ihre Ferien auf dem Reiterhof. Dem Dankesbrief ist ein Foto von "ihrem" Pony "Pünktchen" beigefügt.

"Die Kinder haben jeden Tag mit den Pferden arbeiten dürfen", freut sich Clarissas Vater. "Auch das Gemeinschaftsleben dort war ganz toll. Clarissa hat viele neue Freundinnen gefunden, mit denen sie bis heute in Kontakt steht. Einfach mal rauszukommen und etwas zu erleben – das hat ihr Selbstbewusstsein unheimlich aufgefrischt."

* Namen von der Redaktion geändert

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