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Fotografie: "Wenn nichts hilft, mehr Chili essen"

Der BFF-Förderpreis zeichnet jedes Jahr die besten Abschlussarbeiten im Bereich Fotografie aus. In diesem Jahr haben sich die Absolventen mit dem Thema China befasst.

Für angehende Fotokünstler ist dies eine großartige Gelegenheit: Zum 17. Mal wurden in diesem Jahr die besten Hochschulabschlussarbeiten im Bereich Fotografie mit dem BFF-Förderpreis - einem der renommiertesten und höchstdotierten Förderpreise für Hochschulabsolventen - ausgezeichnet. Eine dieser prämierten Arbeiten erhielt als "Best of the Best" zusätzlich den Reinhart-Wolf-Preis. Teilnehmen konnten alle Studentinnen und Studenten, die im Zeitraum 1. 4. 2004 bis 31. 3. 2005 ihr Diplom an einer Hochschule oder Fachhochschule erworben oder ihren Abschluss an einer Staatlichen Akademie mit Erfolg erreicht haben.

Beworben haben sich in diesem Jahr um den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Förderpreis 140 Hochschulabsolventen aus Polen, Tschechien, Slowakei, USA, Schweden, Niederlande, Finnland, Schweiz, Neuseeland, Italien, Frankreich, England und Deutschland. Seit der Stiftung des Preises haben sich weltweit über 1500 Studenten von über 90 verschiedenen Hochschulen beteiligt. Der seit 1988 ausgeschriebene BFF-Förderpreis wird vom BFF Bund Freischaffender Foto-Designer getragen und vom Kodak Kulturprogramm, dem stern, NEON, Gruner + Jahr, BilderBilder e.V. und der Reinhart-Wolf-Stiftung unterstützt.

"Viel mehr Form und Farbe"

Tom Jacobi, Art-Director des stern, hat in diesem Jahr "viel mehr Form und Farbe" gesehen als in den vergangenen Jahren. Dennoch ist er mit der Qualität im Großen und Ganzen nicht zufrieden: "Die Mehrheit der eingereichten Arbeiten war so schlecht wie immer. Die Spitze allerdings besser als in den Vorjahren."

Jungen Fotografen rät er als Inspirationshilfe: "Kopf ausschalten, Bauch einschalten und brenne von innen heraus für Deine Arbeit." Auch einen Plan B hat er parat: "Wenn nichts hilft, mehr Chili essen."

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