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Ultraschall: Aus Wellen entstehen Bilder

Wenn die Fledermaus piept, können Sie das weder sehen noch hören. Auch wenn die Wellen des Ultraschall-Geräts durch Ihren Kopf sausen, merken Sie nichts.

Ultraschall verwenden auch Fledermäuse: Sie orientieren sich am Echo ihrer Töne

Ultraschall verwenden auch Fledermäuse: Sie orientieren sich am Echo ihrer Töne

Ultraschall-Geräte benutzen Klangwellen, die wir nicht hören können: Sie sind viel zu hoch, wie die Töne von Hundepfeifen oder von Fledermäusen. Die Wellen durchdringen unseren Körper ohne zu schaden. Jedes Gewebe des Körpers schwächt die Impulse ab oder reflektiert sie - mal mehr, mal weniger stark. Diese Veränderungen zeichnet das Ultraschall-Gerät auf und setzt daraus Bilder zusammen.

Bei einer Ultraschall-Untersuchung - in der Mediziner-Sprache Sonografie genannt - hält der Arzt die Sonde an die Körperregion, die er untersuchen will. Diese Sonde sendet die Töne in den Körper. Dort treffen sie auf weiches Gewebe, harte Knochen, Luft und Wasser. Die Wellen werden zum Teil gebrochen und wandern wieder zurück - das fängt die Sonde sofort wieder ein.

Das Gerät verarbeitet die zurückschallenden Töne zu einem Bild. Meist sieht es verrauscht aus, doch eine geübte Spezialistin kann darauf einiges erkennen: Strukturen, die Größe von Organen, glatte Ränder oder ausgefranste oder die Beschaffenheit von Einlagerungen.

Eine Ultraschall-Untersuchung wird der Zahnarzt Ihnen beispielsweise empfehlen, wenn er den Verdacht hat auf:

  • Entzündungen,
  • einen Abzess,
  • Eiteransammlungen,
  • Zysten,
  • Speichelsteine oder
  • Tumore.


Sandra Jessel