Kim Kardashian in Armenien
Zwischen Star-Rummel und Politik

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Mit ihrem Besuch in Armenien sorgt Kim Kardashian für Wirbel. Hunderte Fans sorgen für Stau auf den Straßen. Doch die Reise des Reality-TV-Sternchens hat einen ernsten Hintergrund.

US-Star Kim Kardashian versetzt mit ihrem Besuch in der Südkaukasusrepublik Armenien die Fans in der Hauptstadt Eriwan in helle Aufregung. Hunderte Verehrer folgten dem Reality-TV-Sternchen durch die Straßen der Millionenstadt und verursachten Staus.

Ein Fan schenkte Kardashian eine Torte mit rosafarbenem Zuckerguss und einer Figur des US-Promis auf der Spitze, wie örtliche Medien am Freitag berichteten. Die Vorfahren der 34-Jährigen waren im 19. Jahrhundert in die USA ausgewandert.

TV-Sternchen trifft Regierungschef

Kardashian ist mit ihrem Ehemann, dem Rapper Kanye West, ihrer Tochter North und ihrer Schwester Khloe anlässlich des 100-jährigen "Völkermord"-Gedenkens in das Land ihrer Vorfahren gereist. Bei ihren Anhängern entschuldigte sich die armenischstämmige Prominente, dass sie kein Armenisch spreche. Sie wolle es aber gerne lernen.

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Bei einem Treffen mit Regierungschef Owik Abramjan versprach Kardashian, sich für die internationale Anerkennung der Verfolgung der Armenier im Osmanischen Reich als "Genozid" einzusetzen. Die Ex-Sowjetrepublik erinnert am 24. April in einer großen Zeremonie an den Beginn der Massaker 1915. Zahlreiche Staatsgäste werden dazu in Eriwan erwartet. Die Türkei als Rechtsnachfolger des Osmanischen Reiches lehnt es ab, von Genozid zu sprechen.

DPA
kup/DPA

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