Karneval in Köln 2026
Mit dem Blötschkopp im Gürzenich

  • von Hans Czerny
Auch die Bläck Fööss und die Höhner (Foto) dürfen im Kölner Karneval nicht fehlen.
Auch die Bläck Fööss und die Höhner (Foto) dürfen im Kölner Karneval nicht fehlen.
©  WDR /Dirk Borm
Es ist wieder so weit: In den Karnevalshochburgen am Rhein schlagen die Wellen hoch, Büttenredner und Gute-Laune-Bands haben Hochkonjunktur. Dabei geben sich die Kölner Jecken ehrenamtlich: "Alaaf – Mer dun et för Kölle" lautet das Motto der Traditionsgala im Kölner Gürzenich.

Seit 1954 immerhin feiern die Pappnasen in Köln am Rosenmontag ihren TV-"Karneval in Köln". Wer glaubt, es habe sich ausgeschunkelt, der geht fehl. 3,6 Millionen, mehr als im Jahr zuvor, sahen trotz der tagsüber schon umfassend live gesendeten Umzüge am Abend den Büttenrednern, Gardetänzerinnen und Karnevalsbands zu. Als Motto haben sich die Jecken diesmal Besonderes ausgedacht. "Mer dun et för Kölle!" lautet die Devise, mit der fast feierlich "den vielen tausend Menschen, die ehrenamtlich in und für Köln tätig sind" gedacht werden soll – "sei es in Sportvereinen, in der Kirche, bei caritativen Organisationen, in der Jugendarbeit oder im Hospiz". Das ist doch aller Ehren wert.

Bei der kurz vor Rosenmontag aufgezeichneten Sitzung treten Kabarettprofis wie Guido Cantz oder Bernd Stelter mit Karnevalsspezialisten wie dem "Sitzungspräsidenten" Volker Weininger oder dem "Blötschkopp" Marc Metzger auf. Und selbstverständlich fehlt auch im Gürzenich das Kölner Dreigestirn aus Prinz, Bauer und Jungfrau samt Prinzengarde nicht. Dafür, dass das alles nicht allzu ehrenamtlich wird, sorgen die zuverlässigen Kölner Mundartbands, allen voran die Bläck Fööss, die Klüngelköpp, Brings, Höhner, Kasalla ("Krawall"), Paveier ("Pflasterleger"), Cat Ballou und Milijöh. – Die über dreistündige Sitzung wird von Marcus Gottschalk, dem Schriftführer des Kölner Dreigestirns und Vorstand der Prinzengarde, geleitet.

Karneval in Köln 2026 – Mo. 16.02. – ARD: 20.15 Uhr

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