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In Gesellschaft zusammen unschlagbar: Ich sag's ganz ehrlich: Ich ertrage meine beste Freundin nicht, wenn wir alleine sind

Mona und Sara sind das, was man als beste Freundinnen bezeichnen würde. Eines Tages bemerkt Sara: Ihre enge Freundschaft funktioniert nur richtig, wenn sie Teil einer Gruppe sind.

Von Sara Arbanas

Zwei Freundinnen auf Reisen.

Manchmal sind Freundinnen nur in der Gruppe zu ertragen. 

Ich kenne Mona seit Ewigkeiten. Sie ist eine alte Schulfreundin. Wir kennen uns so lange, dass wir nachdenken müssen, wie lange wir uns kennen. Wir sind zusammen aufgewachsen, haben beobachtet, wie unsere Brüste größer wurden und schließlich aufhörten zu wachsen. Wir haben zusammen gelacht, gehasst und viel zu jung festgestellt, dass wir die Sitze an der Bar mehr mögen, als die Plätze auf Tanzfläche. Keine räumliche Trennung hat uns trennen können, kein Streit ging uns zu nah.

Eigentlich ist mir - und ihr - der Begriff "beste Freundin" zu kindisch und besitzergreifend, zu hierarchisch. Trotzdem wissen wir, dass wir genau das füreinander sind. Die Zeit hat das aus uns gemacht. Was Mona aber nicht weiß: Ich ertrage sie nicht, wenn wir alleine sind.

Ich vermeide es, mich alleine mit ihr zu treffen

Vielleicht hat sie es bereits bemerkt. Ich vermeide es, mich alleine mit ihr zu treffen. Ich weiß nicht mehr genau, wann es mir auffiel, aber irgendwann kam die eindeutige Erkenntnis: Sind wir alleine, fühle ich mich hinterher ausgelaugt. Oder ich bin gefährlich verkatert.

Sind wir in einer Gruppe unterwegs, liebe ich diese Person, wie ich sie schon immer geliebt habe. Dann bewundere ich ihren schlagfertigen Witz, ihren aufputschenden Wahnsinn und ihre konsequente Ehrlichkeit. Mona ist ein extremer Mensch - laut, einnehmend, morgens so übel gelaunt, dass sie tatsächlich nicht spricht. Sie unterbricht gerne, verlangt aber, aussprechen zu dürfen. Zu mir sagte sie einmal, ich sei eine Konstante und ein Ruhepol in ihrem Leben.

Mona und ich funktionieren alleine nicht, obwohl wir zusammengehören. Als wir uns kennenlernten, waren wir eine Dreierclique. Die Dritte verließ uns, wir blieben. Miteinander und füreinander. Wieder neue Gruppen formierten sich und das Leben brach sie auseinander. Das Fundament? Immer wir.

In Gesellschaft sind wir zusammen unschlagbar

Laden Monas Freunde sie zu einer Party ein, bin ich das selbstverständliche plus Eins. Laden meine Freunde mich zu einer Party ein, wird Mona auch erwartet, ohne dass ich sie zu erwähnen brauche. In Gesellschaft sind wir zusammen unschlagbar, die eine ist ohne die andere undenkbar. Batman und Robin. Dumm und Dümmer. Pinky und Brain. Sie hat weniger zu sagen, ich habe mehr zu sagen und wir sind ein Team. In einer Gruppe ist unsere Dynamik perfekt, alles gleicht aus.

Alleine überfordert mich unsere Unterschiedlichkeit. Zu viel Introversion trifft auf zu viel Extraversion. Ob ich mir deswegen Sorgen um unsere Freundschaft mache? Manchmal. Doch Mona ist auch meine Konstante.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(