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Freigelassener Gefängnisinsasse wird in Yangon von Angehörigen begrüßt

Junta in Myanmar lässt am Unabhängigkeitstag Hunderte Gefangene frei

Die Militärregierung in Myanmar hat am Sonntag anlässlich des 78. Jahrestages der Unabhängigkeit von Großbritannien hunderte Gefängnisinsassen freigelassen. Dutzende Busse verließen am Sonntagmorgen das berüchtigte Insein-Gefängnis in Yangon und wurden teilweise von Angehörigen empfangen, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Die Militärjunta hatte zuvor angekündigt, insgesamt 6134 Gefangene, darunter 52 Ausländer, zu begnadigen. Amnestien dieser Art sind an Feiertagen wie dem Unabhängigkeitstag in Myanmar üblich.
General Horta N'Tam (m) mit anderen ranghohen Militärs

Nach Putsch in Guinea-Bissau: Militär ernennt General zum Chef der Junta

Nach dem Putsch in Guinea-Bissau hat das Militär in dem westafrikanischen Land einen Junta-Chef ernannt. Der General Horta N'Tam werde die Geschicke des Landes für eine einjährige Übergangsperiode leiten, teilte das Militär am Donnerstag mit. N'Tam legte bei einer Zeremonie im Hauptquartier der Armee in der Hauptstadt Bissau seinen Amtseid ab. Unterdessen reiste der abgesetzte Staatschef Umaro Sissoco Embaló ins Nachbarland Senegal aus.
Myawaddy, eine mutmaßliche Hochburg für Online-Betrug

Online-Betrugszentren in Myanmar: Junta meldet Festnahme von fast 1600 Ausländern

Im Kampf gegen Online-Betrugszentren hat die Militärjunta in Myanmar nach eigenen Angaben binnen fünf Tagen fast 1600 Ausländer festgenommen. Zwischen Dienstag und Samstag seien bei Razzien "1590 ausländische Staatsbürger, die illegal nach Myanmar eingereist waren", festgenommen worden, berichtete die  staatliche Zeitung "The Global New Light of Myanmar" am Sonntag unter Berufung auf Angaben der Junta.
Video: Lage in Gabun weiter angespannt

Video Lage in Gabun weiter angespannt

STORY: Im westafrikanischen Gabun bleibt die Lage zwei Tage nach einem Militärputsch weiter unübersichtlich. Das Staatsfernsehen zeigte am Donnerstag Reisetaschen voller Bargeld, die nach Angaben der Behörden bei Mitgliedern der Regierung von Staatspräsident Ali Bongo gefunden wurden. Das Militär hat inzwischen mehrere Regierungsmitglieder verhaften lassen. Sie sollen in kriminelle Aktivitäten wie Korruption und Geldwäsche verstrickt sein. Ali Bongo regierte seit 2009, nachdem er nach dem Tod seines Vaters, der seit 1967 Präsident war, dessen Nachfolge angetreten hatte. Die Junta hat bisher wenig über ihre unmittelbaren Pläne nach dem Ende der Herrschaft der Bongo-Familie verlauten lassen. Die Grenzen zu den Nachbarländern waren am Freitag weiter geschlossen. Der Grenzhandel ist vielerorts zum Erliegen gekommen. Unterdessen rief Gabuns wichtigste Oppositionsgruppe, Alternative 2023, die internationale Gemeinschaft am Freitag dazu auf, die Militärs zu ermutigen, die Macht wieder an Zivilisten zu übergeben.
Video: Junta im Niger stellt Regierung vor - Ecowas berät über Militäreinsatz

Video Junta im Niger stellt Regierung vor - Ecowas berät über Militäreinsatz

STORY: Treffen der ECOWAS-Staaten in der nigerianischen Hauptstadt Abuja. Die Wirtschaftsgemeinschaft der Westafrikanischen Länder beriet am Donnerstag über ihr weiteres Vorgehen angesichts des Putsches in Niger. Auf dem Tisch liegt noch immer die Option einer gemeinsamen militärischen Intervention. Sowohl Verhandlungsversuche der ECOWAS als auch der USA waren zuletzt ohne Erfolg geblieben. Beide Parteien fordern die Wiedereinsetzung des gestürzten Präsidenten Mohamed Bazoum und die Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung. Die Militärjunta in Niger aber will nicht einlenken. In der Nacht zum Donnerstag stellten die Putschisten gar eine neue Regierung vor. Im staatlichen Fernsehen wurde eine Namensliste mit 21 Personen verlesen, die Minister werden sollen. Das neue Kabinett aus Militärangehörigen und Zivilisten wäre somit halb so groß wie die gestürzte Regierung. Unterstützt wird die Junta in Niger von den Militärregierungen in Mali und Burkina Faso, die versprochen haben, ihr notfalls zur Seite zu stehen. Der abgesetzte Präsident Mohamed Bazoum wird zusammen mit Familienangehörigen in der Präsidentenresidenz festgehalten. Dort gebe es weder Strom noch fließendes Wasser, so ein Vertreter seiner Partei. Seit Tagen seien keine frischen Lebensmittel geliefert worden. Als Hoffnungsschimmer galt zuletzt ein Treffen zwischen Vertretern des nigerianischen Präsidenten und dem Chef der Junta am Mittwoch in Nigers Hauptstadt Niamey.