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MikeH312

Aktiv seit: 03.08.2012
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Alle Fragen von "MikeH312"
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Warum sind bei Windrädern die Stromgeneratoren direkt hinter den Rotoren?

Eine Welle ist nicht so ohne. Zum einen der Rotor ist nicht direkt am Generator, da ist ein Getriebe dazwischen welches die langsame Umdrehung des Rorors in die für den Generator nötige Umdrehungszahl wandelt. Da heißt das Getriebe wandelt kraft in Drehzahl. Bau ich das Getriebe mit Generator nach unten, brauche ich eine lange extrem stabile Welle die sich nicht verdrehen darf. Das Dingen wird extrem schwer und problematisch mit der Lagerung, da das ganze Gewicht ja unten auf der Welle steht. Baue ich das Getriebe nach oben, reicht mit eine Welle die die Drehzahl überträgt, die kann dünner und leichter seien. Allerdings habe ich dann schon das Getriebe oben. Und das ist auch der wartungsintensive Teil. Da kann ich dann den Generator auch nach oben packen.

Supermarktkasse. Bezahlung mit ec-Karte klappt nicht. Daraufhin nimmt die Kassiererin die Karte, wischt mit dem Magnetstreifen ein paar Mal über ihren Pullover und es funktioniert. Wieso?

Eigentlich sollte das Kartenterminal nicht den Magnetstreifen sondern den Chip auf der andern Seite der Karte auslesen. Das Wischen hat nichts gebracht, das aus dem Terminal nehmen und wieder rein stecken war wohl der Trick.

Ist mein Vermieter verpflichtet einen Starkstromanschluss für Elektroherd einzurichten? Kein Gasanschluss vorhanden.

Es gibt einen Drehstromanschluss, meist als(falsch) Starkstrom bezeichnet mit mit 3x400V und den Wechselstromanschluss mit 1x230V. Das hat mit der Stromstärke nichts zu tuen. Zumal auch alle "üblichen" Haushaltsherde mit dem "normalen" Wechselstrom 1x230V/16A funktionieren. Das Aufrüsten auf 3 Phasen-Drehstrom oder Einphasenwechselstrom mit 25A ist ja meist nicht mit dem Verlegen einer "stärkeren" Zuleitung getan. Die Vorbedingungen wie Hausanschluss und Ausbau der Verteilung müssen auch stimmen. Das Urteil sagt das der Wohnungsanschluss mit mindestens 1x 230V/25 A zu erfolgen hat, damit die Selektivität zum 1x230V16/A Herdanschluss gegeben ist. Wobei das aber nur für kleine Wohnungen gilt. 6 Zimmer mit über 100m² und 1x 25A Vorsicherung wäre da auch schon wieder aus technischer Sicht grenzwertig.

LED-Beleuchtung.

Der Haken an der Geschichte ist nicht nur die Lampe sondern auch der Trafo und der Dimmer. Elektronische Trafos und Dimmer haben eine Mindestleistung, die Angaben darauf lauten ja immer von bis. 35-105 W auf Trafos, 40-400 auf Dimmern. Ein 50W Halogenleuchtmittel an einem 35-15W Trafo und 40-600W Dimmer funktionieren. Ersetzt durch eine 3W LED funktioniert nicht, egal wie dimmbar das LED-Leuchtemittel ist oder nicht.

Tachometer im Auto zeigen immer utopische Höchstgeschwindigkeiten. Warum?

Tachogenauigkeit Lt. §57 StVZO darf der Tachometer (ab einer Geschwindigkeit von 50 km/h) maximal 7% des Skalenwertes mehr anzeigen. Eine Abweichung nach unten (Minderanzeige) ist nicht zulässig. für Fahrzeuge, die EG-Richtlinien entsprechen, gilt die ECE-R39. Hiernach errechnet sich die max. Toleranz unabhängig vom Skalen-Endwert nach folgender Formel: tatsächliche Geschwindigkeit : 10 + 4 km/h Je höher die höchste Angabe des Tachos, desdo "ungenauer" darf er seien. As zweiter Punkt wie erwähnt, ein Tacho für alle Klassen spart Geld. Gleichteile.

Wie konnte die Fallgeschwindigkeit von Felix Baumgartner so genau bestimmt werden?

Bei einer Entfernung von 20.200 Km sind für ein annähernd Licht schnelles Signal wie Funkwellen, 40 Km mehr oder weniger ein Witz. Und da liegt annähernd das GPS-Problem. Für die Positionsbestimmung ist die Signallaufzeit der einzelnen Signale wichtig und damit vor allem die Genauigkeit der Uhr im GPS-Empfänger. Für die exakte Geschwindigkeitsbestimmung des Falls wäre eine Uhr mit der Genauigkeit einer Atomuhr notwendig, die kann man sich aber nicht um den Hals hängen. Funkuhrempfänger sind da schon wieder zu ungenau.

Wie konnte die Fallgeschwindigkeit von Felix Baumgartner so genau bestimmt werden?

GPS -Satelliten schweben übrigens in 20.200 Km Höhe, da war Felix mit seinen nicht ganz 40 Km Höhe noch genauso weit von weg wie Joe in MissionControl. Mit diesen Beschleunigungsmesser wurde nicht nur die Geschweindigkeit beim Fall gemessen, sie haben auch seine Dreh- und Taumelbewegungen gemessen und hätten bei zuviel Spin den Stabilisierungsfallschirm ausgelöst.

Wie konnte die Fallgeschwindigkeit von Felix Baumgartner so genau bestimmt werden?

Staudruckrohre zeigen auch nur die relative Geschwindigkeit zum umgebenden Medium an, nicht die absolute Geschwindigkeit gegenüber einem festen Punkt. Bei einem Flugzeug das parallel zur Erdoberfläche mit 500 km/h fliegt, zeigt ein Staudruckrohr 600 km/h an, wenn der Gegenwind mit 100km/h bläst. Und wie funktioniert den GPS ? Das Navi misst die Entfernung zu verschieden Satelliten durch die Signallaufzeit und trianguliert daraus seien Position relativ zu den Satelliten. Wenn man auf einem Satelliten drauf hockt, ist die Signallaufzeit zu diesem halt Null was problemlos in die Rechnung eingeführt werden kann.

Wie konnte die Fallgeschwindigkeit von Felix Baumgartner so genau bestimmt werden?

Die Dinger sind preiswert und ziemlich genau, kennt wohl fast jeder aus der Wii oder manchen Smartphones. Da wird die Trägheitskraft auf eine Masse gemessen und da man die Masse kennt kann man die Beschleunigung errechnen. Kleinsensoren mit einer Masse von wenigen Gramm haben Messbereiche von einigen g bis zu Dutzenden oder sogar hunderten g und sind robust gegen Stöße. Die Auflösung erreicht 0,01mg. Das kleine g bezeichnet die mittlere Erdbeschleunigung wird dabei mit g bezeichnet (kleines „G“ in kursiver Schrift)

Wie konnte die Fallgeschwindigkeit von Felix Baumgartner so genau bestimmt werden?

GPS funktioniert in der Höhe sogar besser weil man näher an den Satelliten ist und wenig dazwischen was die Verbindung stört.. Es gibt auch sehr schnelle und sehr genaue GPS-Systeme, die natürlich in anderen Preisregionen liegen als die billigen Auto-Navis. Staudruckrohe funktionieren da nicht, weil der Staudruck sich in dem Fall nicht nur durch die sich verändernde Geschwindigkeit sondern auch durch den Ansteigenden Luftdruck durch die "dicker" werdende Atmosphäre sich verändern würde. Hinzu kommen noch die von Flugzeugen bekannten Probleme wie Temperaturschwankungen und Vereisung. Im Chestpack waren neben genauen GPS- schlicht Beschleunigungssensoren. Auch Accelerometer genannt, weiterhin B-Messer und G-Sensor. Werden kontinuierliche Beschleunigungsmessungen aufgezeichnet, so bezeichnet man diese Messreihe als Akzelerogramm aus der man an jeder Stelle die Geschwindigkeit errechnen kann.

Prozentuale Ladeanzeige bei Akkus

Theoretisch müssten die Hersteller für JEDEN einzelnen Akku eine mehrstündige Testladung fahren und so die individuellen Ladewerte jedes Akkus ermitteln und in die Ladeelektronik und Akkuzählung einspeisen. Das wird natürlich nicht gemacht sondern ein vom Akkuhersteller ermittelter Durchschnittswert benutzt. Das fällt nicht auf, weil die Ladeelektronik "Leer" schreit, wenn sie bis null gezählt hat. Selbst wenn die vorgegebene Leerspannung noch nicht erreicht ist, die aus Sicherheitsgründen(Tiefentladung ist schädlich) deutlich über der individuellen Entladespannung des Akkus liegt.

Prozentuale Ladeanzeige bei Akkus

Bei den meisten Geräten kann/soll man den Akku gelegentlich oder beim ersten mal "kalibrieren", das heißt bis zum automatischen Abschalten des Geräts entleeren. Sprich solange entladen bis die untere, eingestellte Spannung erreicht ist. Bei aufladen zählt die Akkuanzeige quasi die Elektronen die in den Akku gehen bis die obere Ladespannung erreicht ist und erklärt diese Elektronen(Ladungsmenge) nur für 100% oder voll. Bein entladen zählt sie nun einfach wieder runder, beim laden wieder rauf. Je nach Messmethode oder Stromgrößen ist diese Zählung mehr oder weniger Ungenau, von Genauigkeit kann man da nicht sprechen.

Prozentuale Ladeanzeige bei Akkus

Die Spannung eines Akkus(oder Batterie) sagt nichts über ihren Ladezustand aus. Sowohl die Lade- als auch die Entladekurve verlaufen nicht geradlinig sondern als unbestimmte Funktion und für jeden Akku anders, Hat der Akku eine bestimmte Spannung erreicht, oder der Ladestrom ist auf ein bestimmtes Minimum gesunken, wird der Akku für voll erklärt. Das sind dann 100%. Beim Entladen wird der Akku bei einer vorgegebenen Spannung als Leer angenommen. Entlädt man ihn weiter, kommt es zur sogenannten Tiefentladung.