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radierer

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Welche Säure wird eigentlich beim Ätzen in der Radierung verwendet? Ist das nicht gefährlich für den Künstler?

Zum Ätzen einer Radierung werden - je nach verwendetem Metall - verschiedenste Chemikalien verwendet. Im Mittelalter wurde mit einer Mischung aus Essig, Kochsalz (Natriumchlorid), Ammoniumchlorid und Kupfersulfat geätzt. Lange Zeit war Salpetersäure ein beliebtes Ätzmittel - die allerdings wegen der agressiven Nitrosegase manchem Radierer das Leben kostete. Eisen-III-Chlorid ist für Kupfer geeignet, allerdings ebenfalls gesundheitsschädlich. Das 'Holländische Bad' besteht aus Salzsäure und Kaliumchlorat, verwendet wird auch 'Königswasser' - eine Mischung aus Salzsäure und Salpetersäure. Es gibt zahllose andere Mischungen. Gesund ist nix davon. Rezepturen und Hinweise gibt es auf der Internetseite www.wp.radiertechniken.de Viele Radierer sind heute auf 'non-toxic-etching' umgestiegen. Linktipps dazu sind auf www.autenrieths.de/links/radilinks.htm zu finden.