HOME

Noch Fragen?

desas

Aktiv seit: 15.06.2006
0 Fragen in den letzten 30 Tagen
Alle Fragen von
desas
0 Antworten in den letzten 30 Tagen
Alle Antworten von
desas

Auflösungsvertrag

Die einzig vernünftige Antwort auf diese Frage war die erste Antwort: Beraten lassen von einem Fachmann oder einer Fachfrau. Ob die Kündigungsfrist gültig ist oder nicht, kann ohne Einsicht in den Arbeitsvertrag hier niemand ordentlich beantworten. Schließlich gibt es noch gültige (!) Tarifverträge mit beidseitig längeren Kündigungfristen. Die Beratung durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht führt nicht zwingend zu einem Schreiben dieses Anwalts an den Arbeitgeber. Der Fachanwalt kann auch einer von der Gewerkschaft sein. Mit Halbwissen ist dem Fragesteller kein Dienst erwiesen!

Änderungsvertrag zum Arbeitsvertrag

1. Die üblichen Ausschlussfristen gelten nicht für Ansprüche aus dem Mindestlohngesetz. Das muss ausdrücklich erwähnt werden. Dieser Passus ist gut so. 2. Das Recht zur ordentlichen Kündigung innerhalb eines befristeten Arbeitsvertrages muss ausdrücklich vereinbart werden. Allerdings ist das dann unsinnig, wenn der (neue)Vertrag überhaupt nicht befristet ist, das geht aus Ihrer Fragestellung nicht klar hervor. Wenn der Vertrag unbefristet ist, können Sie m.E. diesen Satz ignorieren. Ist die Erhöhung des Beschäftigungsumfangs denn in einen neuen befristeten Arbeitsvertrag gepackt worden? Dann wäre grundsätzlich die Zulässigkeit dieser Befristung zu prüfen, aber das war ja nicht Teil Ihrer Fragestellung.

Eltern anrufen bei Hänseleien in der Schule

Es wäre der Zukunft des betroffenen Kindes wohl hilfreicher, auf die gegenseitigen Anfeindungen der an der Antwort auf die ursprüngliche Frage beteiligten User zu verzichten. Wenn der Bub schikaniert wird, ändert ein Wechsel der Klasse nichts, im Gegenteil. Da ist ein Wechsel auf eine andere Schule hilfreicher. Die Eltern der Schikanierer anzurufen, würde auch das Gegenteil dessen bewirken, wozu es gedacht ist. Die Fragestellung beschreibt meines Erachtens das soziale Gefüge zwischen dem Betroffenen und den Schikanierern nicht ausreichend, um mir wirklich ein Bild machen zu können. Es fehlt mir auch die Info, wie viele Jungs ihn bisher schikanieren. Selbstvertrauen und die Gewissheit der Rückendeckung durch das Elternhaus und Freunde bringen meines Erachtens am ehesten Erfolg. Daran müssen zuerst die Eltern arbeiten! Selbstverteidigung ist gut, birgt aber bei aufgestautem Frust über die vergangenen Jahre schnell mal das Risiko eines Rollenwechsel , also Vorsicht.