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Hürth ist eine Stadt mit langer Tradition. Schon in vorrömischer und fränkischer Zeit siedelten hier Menschen. Die Reste der alten Eifelwasserleitung sind Dokumente aus dieser Zeit. Sie sicherte die Wasserversorgung von Köln. Heute ist Hürth ein wichtiger wirtschaftlicher und industrieller Standort, der mit der Erschließung der Braunkohle Ende des 19 Jahrhunderts in der Region an Bedeutung gewann. Im Jahr 1930 schlossen sich die Ortsteile zu einer Großgemeinde zusammen und bildeten lange Zeit die größte Landgemeinde in der Bundesrepublik. Heute ist Köln Fürth ein Mittelpunkt für die chemische Industrie, Dienstleistungen und die Medien. Zahlreiche private Sender sind hier angesiedelt, dank der Wirtschaftsförderung der Stadt, nachdem Ende der 90er Jahre der Kohleabbau auslief. Braunkohleabbau prägte Hürth lange Jahre Die heutige Stadt prägte lange Zeit der Braunkohleabbau im Rheinischen Braunkohlerevier. Fast ein Drittel der Stadtfläche wurde nach und nach abgebaut. Heute findet der Besucher an dieser Stelle Naherholungsgebiet und neuaufgeforstet Wälder. Die Weiler Aldenrath und Ursfeld sind im Zuge des Kohleabbaus verschwunden. Die Menschen wohnen heute in Gleuel. Ebenso wurde Berrenrath und Knasack umsiedelt. Der letztere Ort aus Umweltgründen. Hürther Literaturnach und Ausstellungen War früher der Wasserturm an der Kranzmaar das Wahrzeichen der Stadt mit den zwölf Schornsteinen, so ist es heute die Wasserburg Kendenich. Die Kultur wird in Hürth sehr gepflegt, so finden im Löhrerhof regelmäßig Ausstellungen von örtlichen Künstlern statt und im zweijährigem Turnus die „Hürther Literaturnacht“. Hier kommen Autoren der Region zu Wort. Erwähnenswert ist die „Kölsche Nacht“ jeden Sommer, bei der bekannten Kölner Liedergruppen am Otto-Maigler-See auftreten. Zeugen auf der Römerzeit in Hürth: Die Eifelwasserleitung Eifelwasserleitung führte durch Hürth und sollte die Stadt Köln mit Eifellwasser versorgen. Reste dieser Wasserleitungen befinden sich heute im Untergrund von Fürth. Wer möchte folgt dem Römerkanal-Wanderweg, der der Trasse der Eifelleitung folgt. An der Stadtgrenze, in der Berrenrather- und Militärringstrasse kann der Wanderer die freigelegte Entschlammungsanlage besichtigen. Diese Tour lohnt sich für jeden Naturliebhaber. Außerdem sind die Burgen Efferen, Kendenich und Gleuel mit einem Oldtimermuseum einen Besuch wert oder Burg Schallmauer bei Berrenrath und die Reste von Burganlagen in Fischenich, und die Burg Hermülheim und Alt-Hürth. Aus den 30er Jahren des 19 Jahrhunderts stammen das Stadion mit Radrennbahn und die Berufsschule oder das frühere Schwimmbad in Alt-Hürth. Die Kultureinrichtung Löhrerhof ist einen Besuch wert und die frühere Correns-Mühle in Gleuel. Auch Reste des Klosters Marienborn in Hürth-Burbach sind noch erhalten. Hürth bietet den Touristen einiges und ist ein interessanter Stadtteil von Köln.