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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?

Hier die zwingenden gesetzlichen Bestimmungen: „… sind die im Ar­beits­ver­trag ste­hen­den Kündi­gungs­fris­ten kürzer als die ge­setz­li­chen, gilt § 622 Bürger­li­ches Ge­setz­buch (BGB). Die­se Vor­schrift enthält die zu­guns­ten des Ar­beit­neh­mers zwin­gen­den ge­setz­li­chen Min­destkündi­gungs­fris­ten. Sie lau­tet: "§ 622 Kündi­gungs­fris­ten bei Ar­beits­verhält­nis­sen (1) Das Ar­beits­verhält­nis ei­nes Ar­bei­ters oder ei­nes An­ge­stell­ten (Ar­beit­neh­mers) kann mit ei­ner Frist von vier Wo­chen zum Fünf­zehn­ten oder zum En­de ei­nes Ka­len­der­mo­nats gekündigt wer­den. (2) Für ei­ne Kündi­gung durch den Ar­beit­ge­ber beträgt die Kündi­gungs­frist, wenn das Ar­beits­verhält­nis in dem Be­trieb oder Un­ter­neh­men 1. zwei Jah­re be­stan­den hat, ei­nen Mo­nat zum En­de ei­nes Ka­len­der­mo­nats,... Hier gilt Absatz 1, es sei denn, es besteht für Arbeitnehmer (!) oder AG ein wichtiger Grund zur Kündigung. Das ist hier nicht ersichtlich. Wenn der Arbeitnehmer kündigt, ohne einen Wichtigen Grund zu haben, kommt es zu einer Sperrung des Arbeitslosengeldes. Vorher informieren! Und die Anzeigepflicht bei der Arbeitsverwaltung beachten.