Heiligsprechung

Artikel zu: Heiligsprechung

Papst Leo nimmt auf dem Petersplatz ein Bad in der Menge

80.000 Menschen feiern in Rom Heiligsprechung von "Influencer Gottes"

Er ist als "Influencer Gottes" bekannt und jetzt offiziell ein Heiliger: Der im Alter von 15 Jahren an Leukämie gestorbene italienischen Jugendliche Carlo Acutia ist am Sonntag von Papst Leo XIV. heilig gesprochen worden. Der Messe auf dem Petersplatz wohnten seine Familie und zehntausende Jugendliche aus aller Welt bei. Der internetafine und tiefgläubige sogenannte "Cyberapostel" Acutia ist der erste Vertreter der Millennial-Generation, der heilig gesprochen wurde. Im Anschluss an die Messe nahm Leo XIV. auf dem Petersplatz ein Bad in der Menge.
Der 2006 verstorbene Carlo Acutis, aufgebahrt in Assisi

"Influencer Gottes": Heiligsprechung des Millennials Carlo Acutis in Rom

Als erster Vertreter der Millennial-Generation wird der italienische Jugendliche Carlo Acutis (1991-2006) am Sonntag von Papst Leo XIV. heilig gesprochen. Bei einer Messe um 10.00 Uhr auf dem Petersplatz in Rom nimmt das Oberhaupt der katholischen Kirche den im Alter von 15 Jahren an Leukämie verstorbenen Jugendlichen ins Verzeichnis der katholischen Heiligen auf. Neben Acutis soll auch der für sein soziales Engagement bekannte italienische Student Pier Giorgio Frassati (1901-1925) heilig gesprochen werden. 
Der 2006 verstorbene Carlo Acutis, aufgebahrt in Assisi

"Cyberapostel" Carlo Acutis wird im September heilig gesprochen

Der als "Influencer Gottes" bekannt gewordene Carlo Acutis soll im September heilig gesprochen werden. Papst Leo XIV. habe die Heiligsprechung des 2006 im Alter von 15 Jahren an Leukämie verstorbenen Jugendlichen für den 7. September angekündigt, teilte der Vatikan am Freitag mit. Die Zeremonie war ursprünglich bereits für Anfang Mai geplant, musste jedoch wegen des Todes von Leos Vorgänger, Papst Franziskus, verschoben werden.
stern Logo

Heiligsprechung am 4. September Die dunkle Seite der Mutter Teresa

Millionen Menschen kennen und verehren sie: Die zierliche Nonne im weißblauen Gewand. Mutter Teresa gilt als der Inbegriff von Nächstenliebe, Frieden und Hilfsbereitschaft.
Am 4. September will Papst Franziskus den „Engel der Armen“ heilig sprechen.
Den Friedensnobelpreis erhielt die als Agnes Gonxha Bojaxhiu geborene Nonne schon 1979. Doch nicht jeder sieht in ihr eine Heilige.
Der Filmemacher Tariq Ali findet die Auszeichnung sogar „lächerlich“.
Denn: Die 1997 verstorbene Mutter Teresa hatte auch eine dunkle Seite. So soll die albanisch-indische Nonne stark mit ihrem katholischen Glauben gehadert haben.
Wissenschaftler erheben noch schwerwiegendere Vorwürfe: So sollen Millionenspenden nicht den Hilfsbedürftigen zugute gekommen sein. Die Zustände in den Armenhäusern der „Missionarinnen der Nächstenliebe“ seien katastrophal gewesen.
Und Mutter Teresa soll Sterbenden schmerzlindernde Medikamente verwehrt haben. Weil ihr Leid sie so „näher zu Jesus“ führe.
Ungeachtet dieser Kritik findet die Heiligsprechung Mutter Teresas am 4. September in Rom statt. Im Gegenteil: Es soll sogar das Mega-Event der katholischen Kirche im Jahr 2016 werden.
Für Selbstkritik ist der Vatikan aber ohnehin nicht berühmt.