Patriot-Flugabwehrraketensystem

Artikel zu: Patriot-Flugabwehrraketensystem

Ukrainischer Präsident Selenskyj am Dienstag im Kanzleramt in Berlin

Selenskyj: US-Verhandler haben wegen Iran-Kriegs "keine Zeit für die Ukraine"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat negative Auswirkungen des Iran-Kriegs für die Friedensbemühungen und die Waffenlieferungen für sein Land beklagt. Selenskyj sagte am Dienstag in einem ZDF-Interview mit Moderatorin Maybrit Illner mit Blick auf die beiden US-Unterhändler Jared Kushner und Steve Witkoff: "Sie sind ständig in Kontakt mit Iran und haben keine Zeit für die Ukraine." Selenskyj klagte zudem über Engpässe beim Patriot-Luftabwehrsystem.
Selenskyj (l.) und Jetten in Kiew

Selenskyj: Ukrainische Drohnenexperten "kommende Woche" im Nahen Osten

Ukrainische Drohnenexperten werden nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj ab kommender Woche im Nahen Osten sein, um die Golfstaaten beim Abfangen iranischer Drohnen zu unterstützen. "Sie werden sich die Situation anschauen und helfen", sagte Selenskyj am Sonntag bei einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit dem niederländischen Regierungschef Rob Jetten in Kiew. "Wir hätten sehr gerne, dass das eine Chance für beide Seiten ist."
Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus

Selenskyj fordert nach USA-Besuch 25 Patriot-Luftabwehrsysteme

Während die Lieferung von Tomahawk-Marschflugkörpern durch die USA vorerst nicht in Sicht ist, hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj 25 Patriot-Luftabwehrsysteme zur Verteidigung gegen russische Luftangriffe gefordert. "Das sind 25 Systeme, die wir brauchen", sagte Selenskyj in am Montag veröffentlichten Aussagen vor Journalisten in Kiew. Der Staatschef äußerte zudem seine Bereitschaft, an einem angekündigten Treffen zwischen Kreml-Chef Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump in Budapest teilzunehmen, kritisierte jedoch den Ort des Treffens.