"On the Line"
Radio-Terror mit Mel Gibson

  • von Jonas Decker
Mel Gibson spielt in "On the Line" einen Radiomoderator, der plötzlich um das Leben seiner Familie fürchten muss.
Mel Gibson spielt in "On the Line" einen Radiomoderator, der plötzlich um das Leben seiner Familie fürchten muss.
© ZDF/Rubens Hazon
Es beginnt mit einer harmlosen Radiosendung und endet mit einem Entführungsthriller: Im ZDF-"Montagskino"-Film "On the Line" kämpft Mel Gibson gegen einen unsichtbaren Gegner.

In "Mad Max" kämpfte sich Mel Gibson mit abgesägter Schrotflinte durch die Postapokalypse, in "Der Patriot" zog er mit Tomahawk und Muskete in die Schlacht, in "Braveheart" schlug er seine Gegner mit dem riesigen Zweihänder in Stücke. In "On the Line" ist seine einzige Waffe ein Mikrofon. Nein, mit großer Action ist in diesem "Montagskino"-Film im ZDF nicht zu rechnen. Aber kämpfen muss Mel Gibson in der Free-TV-Premiere doch, und es geht wieder einmal um alles.

Wofür er in dem US-Film von Romuald Boulanger (Drehbuch, Regie, Produktion) kämpft: seine Familie, die in einem ziemlich verrückten Psychothriller-Konstrukt plötzlich in Lebensgefahr schwebt. Elvis (Mel Gibson) ist eigentlich ein ganz normaler Radiomoderator, doch dann hat er während seiner Late-Night-Show plötzlich einen mysteriösen Anrufer in der Leitung: Der unsichtbare Gegner hat Elvis' Familie entführt und möchte jetzt perverse Spielchen spielen. Mithilfe seiner Assistentin Mary (Alia Seror O'Neill) und des Praktikanten Dylan (William Moseley) versucht Elvis, gegen den Geiselnehmer vorzugehen. Aber dann wird die Lage noch viel schlimmer.

Ausgehend von dem Entführungs-Szenario hält "On the Line" viele irre Wendungen für das Publikum bereit – etwas zu viele aus Sicht der meisten Kritikerinnen und Kritiker, die den Film von 2022 mehrheitlich negativ bewerteten.

On the Line – Mo. 09.03. – ZDF: 22.20 Uhr

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