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Stiftung Stern

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70 Jahre stern: Mehr als nur Worte - wie der stern sich gesellschaftlich engagiert

Hilfe für Familien in Not, Talentförderung, Kampf gegen rechte Gewalt: Seit seiner Gründung vor 70 Jahren engagiert sich der stern mit Kampagnen immer wieder für soziale Projekte und notleidende Menschen - mit Unterstützung der Leser.

Links: Erdbebenkatastrophe in Nepal 2015. Rechts: notleidende Menschen in Russland 1990

Links: Nepal 2015. Bei einer Reihe von Erdbeben sterben 8800 Menschen. Der stern hilft beim Wiederaufbau.

Rechts: Russland 1990. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion geraten viele Menschen in Not. Die stern-Leser spenden freigebig.

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Seit seinen Anfängen mischt sich der stern auch gesellschaftlich ein, bezieht Stellung, zeigt Haltung, versucht zu helfen, wo es sinnvoll erscheint. Über das Schreiben und Beobachten hinaus "etwas bewirken": Das wollen wir bis heute.

Immer wieder organisierten die Journalisten große Aktionen – meist mit der Unterstützung engagierter Leserinnen und Leser. Denn sie spendeten im Laufe der Jahre mehr als einhundert Millionen Euro. So kamen 1990 bei der bislang größten stern-Kampagne fast 140 Millionen Mark zugunsten von hungernden Menschen in Russland zusammen. Nach Naturkatastrophen in Nepal wie auf Sri Lanka konnten wir so den Menschen ebenso helfen wie den Betroffenen der Oderflut im Jahr 1997.

Von Talentförderung bis Nothilfe für Familien

stern-Gründer Henri Nannen initiierte 1965 die Aktion "Jugend forscht", den europaweit größten Wettbewerb zur Förderung junger Talente in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Mehr als 270.000 Mädchen und Jungen nahmen seither an den jährlich stattfindenden Ausscheidungen teil. Neben dem stern engagieren sich unter anderem das Bundesbildungsministerium, Wirtschaftsunternehmen und Schulen.

1973, Afrika hungert. Eine Titelgeschichte lenkt die Aufmerksamkeit auf die Hungersnot in Äthiopien

1973, Afrika hungert. Eine Titelgeschichte lenkt die Aufmerksamkeit auf die Hungersnot in Äthiopien

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Ohne die Unterstützung des stern wäre die wichtige Arbeit des Kinderhilfswerks "Arche" nicht ins Rollen gekommen. Es schafft Zufluchtsorte für Kinder in Not – und auch Arbeitsplätze, wie beim Projekt der "Mutmacher": Hier kümmern sich Sozialarbeiter darum, dass talentierten Kindern und Jugendlichen ein Schulabschluss und später die Lehre oder ein Studium gelingt.

Ein weiteres Beispiel für nachhaltiges Engagement ist die stern-Kampagne "Mut gegen rechte Gewalt", vor 18 Jahren gemeinsam mit der Berliner Amadeu Antonio Stiftung ins Leben gerufen. Hier förderten wir bislang über 200 Demokratie-Initiativen vor allem im Osten und unterstützen Menschen, die sich zum Beispiel um Opfer rechter Gewalt kümmern. Bundesweit bekannt ist zudem das Neonazi-Aussteigerprojekt "exit". Mehr als 650 Menschen fanden mit seiner Hilfe den Weg hinaus aus der rechtsradikalen Szene.

2003 wurde die Stiftung stern gegründet, die bislang acht Millionen Euro ausschütten konnte. Allein 1,9 Millionen Euro gingen an die Initiative "Familien in Not", die bedürftigen Familien in Deutschland hilft. Mit 1,4 Millionen wurde das Projekt "Schulen helfen Schulen" gefördert, das nach dem verheerenden Tsunami 2004 in Sri Lanka und Indonesien zerstörte Schulen neu aufgebaut hat.

All das wäre ohne die Großzügigkeit und Spendenbereitschaft der stern-Leserinnen und -Leser nicht möglich gewesen. Ihnen gebührt unser herzlicher Dank.

Uli Hauser