Widerstandsfähigkeit

Artikel zu: Widerstandsfähigkeit

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) in Riga

Wadephul fordert bessere Zusammenarbeit bei hybriden russischen Angriffen im Ostseeraum

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat angesichts wachsender Bedrohungen im Ostseeraum eine verbesserte länderübergreifende Widerstandsfähigkeit angemahnt. Der Ostseeraum werde vermehrt zum Ziel hybrider Angriffe aus Russland, etwa durch zerstörte Unterseekabel, Schiffe der Schattenflotte und Angriffe auf Offshore-Windparks, sagte Wadephul am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seiner lettischen Kollegin Baiba Braze in Riga. "Da braucht es besseren Austausch zwischen uns Ostseeländern."
Video: Überschwemmungen: Meloni besucht Katastrophengebiet in Italien

Video Überschwemmungen: Meloni besucht Katastrophengebiet in Italien

STORY: Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hatte sich am Sonntag die Gummistiefel übergezogen, um sich persönlich ein Bild von der Lage in den von den Überschwemmungen betroffenen Gebieten im Norden des Landes zu machen. Zuvor hatte sie den G7-Gipfel in Japan vorzeitig verlassen. Der Regen in der Region hatte am Sonntag aufgehört, Rettungskräfte und Bewohner hatten mit den Aufräumarbeiten begonnen. In Ravenna lobte Meloni die Widerstandsfähigkeit und den Mut der Menschen in den betroffenen Gebieten. Es zeichne die Italiener aus, dass sie angesichts der Katastrophe zusammenstehen und nie aufgeben würden. Die italienischen Behörden waren auch am Sonntag noch dabei, eingeschlossene Bewohner aus ihren überfluteten Häusern zu retten. Das ganze Ausmaß der Schäden ist noch gar nicht absehbar. Mindestens 14 Menschen kamen in den vergangenen Tagen um Leben, etliche wurden verletzt oder werden noch vermisst. Tausende Gebäude wurden zerstört oder sind derzeit unbewohnbar. Die Behörden warnen vor möglichen Erdrutschen. Die italienische Regierung will am Dienstag in einer Kabinettssitzung über Maßnahmen zur Bewältigung der Katastrophe entscheiden.
Video: Ukrainischer Präsident Selenskyj auf dem Weg in die USA

Video Ukrainischer Präsident Selenskyj auf dem Weg in die USA

STORY: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist auf dem Weg in die USA. Es ist seine erste öffentlich bekannte Auslandsreise seit Beginn des russischen Angriffskrieges. Er hatte sie auf Twitter angekündigt. In Washington ist am Mittwoch ein Treffen mit US-Präsident Joe Biden geplant, zudem wird Selenskyj eine Rede vor dem Kongress halten. Er sei auf dem Weg in die USA, "um die Widerstandsfähigkeit und die Verteidigungskapazitäten der Ukraine zu stärken", teilte Selenskyj mit. US-Regierungskreisen zufolge wird Biden ein neues Waffenpaket im Volumen von rund zwei Milliarden Dollar für die Ukraine ankündigen, das Patriot-Luftabwehrraketen enthält. Dies dürfte auch den Druck auf die Bundesregierung wieder erhöhen, der Ukraine weitere Systeme bereitzustellen. Mit Blick auf Selenskyjs Reise in die USA äußerten sich Passanten am Mittwoch in Kiew hoffnungsvoll: "Ich denke, dass nach seiner Reise nach Bachmut das Ziel darin besteht, militärische Hilfe zu erhalten, mehr als je zuvor, denn die Lage in Bachmut ist schwierig. Und ich erwarte - wie alle Ukrainer -, dass die Hilfe in naher Zukunft geleistet wird." "Ich denke, die künftige Unterstützung durch die USA wird ein großes Geschenk für unser Land sein. Ich erwarte, dass es das geringste sein wird.... Zum Beispiel, militärische Ausrüstung. Mehr Luftabwehrsysteme wären gut zu haben. Finanzielle Hilfe. Wahrscheinlich Generatoren und andere Dinge." Biden habe Selenskyj nach Washington eingeladen, "um das anhaltende Engagement der Vereinigten Staaten für die Ukraine zu unterstreichen", teilte US-Präsidialamtssprecherin Karine Jean-Pierre mit.
Psychologie: So schaffen Sie es, in der Krise stark zu bleiben

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Corona lähmt manche vor Angst – andere wachsen über sich hinaus. Die Grundlagen für die psychische Widerstandsfähigkeit werden in der Kindheit gelegt, aber lassen sich auch trainieren: So stärken Sie Ihre Seele in unsicheren Zeiten.