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PLEITEN: Jährlich 15.000 Hausbauer von Baufirmenpleiten betroffen

Auf dem Weg zu den eigenen vier Wänden erwarten private Bauherren von ihrer Bank mehr Service, wie Erkennung von finanziellen Risiken.

Rund 15.000 Häusle-Bauer jährlich sind Opfer von Baufirmen-Pleiten. Wie die Zeitschrift »Die Bank« berichtet, sind etwa fünf bis acht Prozent der privaten Bauherren von Eigenheimen betroffen. Der finanzielle Schaden pro Fall liegt dabei zwischen 40.000 und 60.000 Mark.

Bauträger-Konkurs bleibt größtes Risiko

Die größten Risiken liegen darin, dass das Bauvorhaben wegen eines Konkurses des Bauträgers scheitert oder unvorhergesehene finanzielle Einbußen durch Baumängel auftreten. Nach einer Umfrage des Bauherren-Schutzbundes sind die Wünsche der Häuslebauer vor allem folgende (Mehrfachnennungen waren möglich): 89 Prozent wünschen sich Hilfe bei der Auswahl von Hausangeboten 68 Prozent beim Erkennen von Baumängeln und finanziellen Risiken 47 Prozent bei der Kontrolle des Bauvorhabens 25 Prozent bei der Vertretung von Interessen gegenüber dem Bauträger 22 Prozent bei der Suche nach Fachinformationen.

»Kreditinstitute können in der Baufinanzierung also nicht nur durch gute Konditionen glänzen, sondern vor allem durch Service und Unterstützung rund um die Immobilie«, heißt es in der Zeitschrift, die vom Bundesverband deutscher Banken in Berlin herausgegeben wird.