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Umfrage: In den Köpfen der Deutschen lebt noch die D-Mark

Die Mark existiert auch über ein Jahr nach ihrer Abschaffung weiter - zumindest in den Köpfen der Deutschen. Über 80 Prozent rechnen Euro-Beträge noch gelegentlich um.

Die Mark existiert auch über ein Jahr nach ihrer Abschaffung weiter - zumindest in den Köpfen der Deutschen. 82 Prozent rechnen beim Einkaufen die Euro-Beträge noch gelegentlich im Kopf um, wie eine am Dienstag in Hamburg veröffentlichte Ipsos-Umfrage ergab. Dabei rechnen knapp 38 Prozent sogar immer um. Nur bei knapp 18 Prozent der 1.000 Befragen hat der Euro die D-Mark auch im Kopf vollkommen ersetzt.

Ob man ihn mag, zählt nicht

Unabhängig scheint dabei, ob die neue Währung grundsätzlich gefällt oder nicht, denn auch von denjenigen, die den Euro inzwischen mit sehr gut oder gut bewerten, vollziehen 68 Prozent noch ab und zu die Umrechnung im Kopf.

Höhere Einkommen rechnen seltner um

Ebenso wenig lassen sich größere Unterschiede aus unterschiedlicher Schulbildung heraus erkennen. Bei den Einkommensklassen zeigt sich eine leichte Tendenz: Je höher das Einkommen, desto seltener wird umgerechnet. Bei den Jüngeren reduziert sich die Zahl derer, die im Geist noch die Mark benutzen, auf 74 Prozent. Die über 55-Jährigen rechnen dagegen noch zu 88 Prozent um.

Bei großen Anschaffungen zählt Mark

Vor allem bei größeren Anschaffungen wird noch der dem Euro entsprechende Mark-Betrag zu Grunde gelegt (78 Prozent). Auch für Geldbeträge ab 50 Euro, Lebensmittel, Discounter, und Benzin gilt zumindest im Kopf noch zeitweilig der alte Kurs, während bei Kultur und Kinokarten die wenigsten noch umrechnen.

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