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BAU: Wienerberger übernimmt deutsche Megalith

Der österreichische Baustoffkonzern hat dabei für 47 Millionen Euro drei Ziegel- und ein Sandsteinwerk gekauft.

Der österreichische Baustoffkonzern Wienerberger, der sich selbst als größten europäischen Baustoffkonzern bezeichnet, hat den zweitgrößten deutschen Ziegelhersteller, die Megalith-Gruppe, übernommen. Wienerberger hat drei Ziegelwerke und ein Kalksandsteinwerk für 47 Millionen Euro erworben, drei weitere Produktionsstätten wurden gepachtet.

Megalith hatte nach diesen Angaben im letzten Jahr mit 320 Mitarbeitern 60 Millionen Euro umgesetzt. Die rund 11.000 Wienerberger-Beschäftigten hatten im gleichen Zeitraum einen Umsatz von knapp 1,7 Milliarden Euro und ein Betriebsergebnis von 254 Millionen Euro erwirtschaftet.

Von den vier Megalith-Werken in den neuen Bundesländern sollen nach Darstellung von Wienerberger bis zu zwei stillgelegt werden. Begründet wurde dieser Schritt mit der schwachen Nachfrage nach Baustoffen. Die beiden anderen ostdeutschen Standorte sollten jedoch erhalten werden.