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Missgunst

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Pro und Contra
Pro und Contra
Verdient Christian Wulff den Ehrensold?

Christian Wulff bekommt seinen Ehrensold, und die Empörung ist perfekt. stern.de-Autor Niels Kruse hält die Moral für keinen guten Ratgeber. Kollegin Katharina Miklis hingegen schon.

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Der dreckige Harald ist zurück

Es gibt ihn noch, den guten Harald Schmidt. Bei seinem Comeback auf Sat.1 hat er die öffentlich-rechtliche Betulichkeit abgelegt. "Dirty Harry" ist wieder da - hoffentlich, um zu bleiben.

Promifreundschaften
Promifreundschaften
Im Rampenlicht durch dick und dünn

Promis werden von vielen beneidet: Sie sehen gut aus, sind erfolgreich und haben viel Geld. Doch wer im Rampenlicht steht, hat es umso schwerer, gute Freunde zu finden - wie diese Beispiele zeigen.

Kunst-Tanz-Werk
Blog "Kunst-Tanz-Werk"
Von A bis Z.....Heute : C

Fragte mich bei einem Workshop doch vor gar nicht all zu langer Zeit, in einem unbekannten Land, eine etwas verunsicherte Teilnehmerin – inspiriert durch das Thema eines kleinen „Nebenscharmützels“ in Sachen Smalltalk am Rande – ob sie, als Anfängerin und „Rookie“, um sich fotografisch weiter zu entwickeln, eine Mitgliedschaft in einer „Bildergemeinschaft“ anstreben solle? Wie ein Lungenfisch nach mehreren Jahren der völligen Stasis im ausgedörrten Schlamm beim ersten Durchsickern des Regens, werden jetzt wahrscheinlich die, in den Tiefen des Internettümpels schlummernden, Pixelhyänen erst das eine Auge, dann das andere mit anzuckender Speicheldrüse im Gefolge diese Frage lesen und die Witterung aufnehmen. Bzw. sich denken, dass da genau der richtige gefragt wurde. Ich muss aber leider schon wieder flammende Herzen gar arg enttäuschen, wenn ich kundtue, was ich darauf spontan erwiderte. „Nur zu!“ Schwer Bildergemeinschaft geschädigte werden mir nun niedrigste Arglist unterstellen und Mitleid mit der Dame haben, sobald sie in dieses Haifischbecken ohne angemessene Harpune gestoßen werden sollte. Aber ich hatte ja angekündigt, es sachlich zu probieren. Klappt bis jetzt ja mit mäßigen Erfolg, meint ihr? O.k., dann nochmal zurück auf Anfang. Also fast. Wie man das so schön in der Schule gelernt hat – wenn man nicht gerade alle Reclamheft-Fronten mit mannigfaltiger Comic-Kunst verzierte – ist der einzige Weg dahin, der Problemaufsatz. Vielleicht besser bekannt als „Erörterung“. Das Finden eines Standpunktes zu einer Fragestellung mit Hilfe der argumentativen Darlegung. ( Anm. d. Verf. : Wohlwissend, dass eine Erörterung nach klaren Strukturregeln in Aufbau und Abfolge definiert ist, nehme ich mir die „künstlerische Freiheit“ dieses Konstrukt zu meinen Gunsten in Nuancen umzugestalten. Das nur am Rande. ) Die Fragestellung also nochmal: „Bringt es einem Foto-Anfänger etwas, sich in einer Community anzumelden?“ Eine etwas vorschnelle Antwort in Form einer Fast-Gegenfrage wäre, dass es darauf ankäme, was man sucht. Sicher ist diese Gegenfrage auch legitim, aber beendet die Diskussion, bevor sie begann und führt auch von der eigentlichen Antwortfindung weg. Mit Sicherheit gibt es nämlich durchaus einige Pro-Argumente. Wie es auch einige Contras gibt. Klar ist in jedem Fall, dass mit dem Eintritt in diese (C wie...) Community ein eigner Kosmos betreten wird, in dem sich (erstmal augenscheinlich) Gleichgesinnte „treffen“, um sich, bezogen auf ihre geteilten „Leidenschaften“, auszutauschen. Was hat man aber nun in diesem Kosmos zu erwarten? Was zu beachten? Was zu ignorieren? Im Grunde spiegelt die Zusammensetzung einer solchen Community alle „Schubladen“ einer „normalen“ Gemeinschaft wieder. Stereotypen jedweder Art begegnen einem dort. Die freundlichen Neuanmeldungs-Begrüßer, die stummen Neuanmeldungs-Skeptiker, die selbsternannten Blockwarte, die sachlichen Fakten-Besprecher, die emotionalen Enthusiasten, die Zyniker, die Ironiker. Visionäre, Weichhirne, Hardliner, Choleriker, Klugscheisser, Polizei-Anrufer und Dauerverklager. Misanthropen und Nervensägen, Nichtsmerker, Zwischen-den-Zeilen-Leser und den Alles-Sowieso-Wisser. Fotografen, Hobbyisten, Kamerageile und Regelignorierer. Dogmatiker, Schulmeister, Künstler und solche, die sich dafür halten. Akademiker und Nur-Macher. Neidlappen und Alles-5-Sterne-Plus-Finder. Hüftsteife und Dauerlockere. Profilneurotiker und Design-Schnösel. Hab ich wen vergessen? Was aber sofort klar wird, ist die Tatsache, dass es dort aufgrund des Kaleidoskopes an Charakteren natürlich zu ganz unterschiedlichen Begegnungen kommen kann. Nur drängt sich dabei wieder die Frage auf, was einem das bringt, wenn man etwas in Sachen Fotografie erfahren will? Wirklich bringen tut einem das nicht unmittelbar etwas, also in Bezug auf das Bedürfnis, sich technisch oder bildnerisch weiter zu entwickeln. Aber man ist ein wenig vorbereitet, auf das was einem „passieren“ kann, wenn man sich zwischen all dieses „Leuten“ bewegt. Was also genau, sollte dann dabei von Vorteil sein, sich dort „umher zu treiben“? Sicher ist, dass man (weitestgehend) Leute trifft, die das gleiche Hobby haben. Und man kann sich relativ umkompliziert mit seinen eignen Werken einer Diskussion stellen. Online-Sein verkürzt die „Dienstwege“ und ermöglicht – je nach Forum – schon fast Chat-ähnliche Bildbesprechungen. Betrachter unterschiedlicher „Couleur“ tummeln sich und werden sich äußern. Da kommt es dann häufig auf die eigne emotionale Tagesform an, wie man das geschriebene Wort des Gegenübers interpretiert. Mit dem falschen Fuss aufgestanden, kann ein kritischer Kommentar zum Porträt – welches womöglich noch jemanden des persönlichen und geschätzten Umfeldes zeigt – schon mal zu Magenverstimmung und im besonders zielsicher wundpunkt-orientierten Fall zu Finger-Tourette führen und in Null-Komma-Nix ist der schönste Streit entfacht. Also auch hier deswegen die Devise. Immer bedenken, dass man sich im Internet bewegt und dort machen die Leute Sachen, die sie sich sonst nicht trauen. Andere Vorteile, die sich einem offenbaren können, treten leider nicht so offensichtlich und unmittelbar zu Tage. Häufig ist eine Wenn-Dann-Verknüpfung notwendig, um entsprechenden Nutzen aus der Online-Präsenz zu ziehen. Wenn man selber viel „unterwegs“ ist, kommentiert und Fragen stellt, dann setzt irgendwann der „Reflux“ ein und die Leute, werden sich mit den eignen Werken auseinandersetzen. Vielleicht. Kommt dann eben ganz stark darauf an, wessen Bilder man sich so ausgesucht hat, um ins alltägliche Geschehen einzugreifen. Erwische ich den selbstverliebten Choleriker und formuliere aus einer gewissen Tippfaulheit nicht bauchpinselt, sondern Füllwort reduziert, hat man alsbald ziemlich unsachliches Zeug auf seinem Bildschirm zu lesen. Und nicht nur, dass sich der „Unverstandene Welt-Künstler“ zu Wort meldet, nein, seine Satelliten-Zyniker fallen Jubelperser gleich mit ein ins Revanche-Lied und man hat die Ultras wachgemacht. Von da ab – sollte mal der Fall eintreten, dass ein eignes Bild sich einem öffentlichen Voting stellt – kann man davon ausgehen, dass nur aus reiner Boshaftigkeit alles Register gezogen werden, Neid und Missgunst hektoliterweise über andere auszuschütten. Sicher erkennt man nach kurzer Zeit, dass es immer die selben „Spezis“ sind, von denen man sich echt fragt, ob die IMMER online sind. Aber wer als Lebensversager was auf sich hält, wählt die Flucht in die virtuelle Gemeinschaft, wo er Profilneurosen hätscheln und sich rechtsbeugend und scheinbar konsequenzenlos aggressive Neigungen hingeben kann. Dort ist er der kleine Kaiser, der durch seinen Nero-Daumen über Gedeih und Verderb andrerleuts Bilder entscheiden kann. Völlig losgelöst von wirklich realexistierenden Belangen. Einfach, weil´s geht. Hat man dann den Fehler gemacht, und mit einer eher bauchgesteuerten Bemerkung die Büchse der Pandora geöffnet, gibt es für die Fleischwölfe in solch einer Community kein Halten mehr. Neben den öffentlichen Schmähschriften werden dann „PN´s“ geschrieben, die es in sich haben. Lässt man sich nur ein einziges Mal dazu hinreissen, darauf etwas zu erwidern, findet man die falsch zitierten eignen Worte bis hin zu völlig frei erfundenen Passagen als öffentliche Anmerkungen an Stellen, wo sie nicht hingehören. Einfach, um dem Gegenüber eins reinzuwürgen. Haben sich Gruppen erstmal auf jemanden eingeschossen, wird schnell aus virtuellem Mobbing, reales. Wusste man vorher noch nicht, dass man psychisch labil ist, diese Herrschaften setzen alles daran, das Testprogramm minutiös an ihrem Opfer zu zelebrieren. Vor Intrigen, Schmähschriften, Falschaussagen, Beschuldigungen, bis hin zu versuchtem Rufmord und öffentliche Beleidigungen der Person selber und/oder deren Angehörigen oder gar bei Arbeitgebern schreckt dann, sich selber in eine Art Blutrausch diskutiert, der selbsternannte Platzhirsch nicht zurück. Richtig spannend wird es dann, wenn sich die Obrigkeit in Form der sog. „Admins“ einschaltet. Zum einen, weil sie es müssen, damit da nicht wirklich alle durchdrehen. Zum anderen, weil sie es wollen, weil sie unter Umständen, auch gerne unter dem Deckmantel der „offiziellen Aufgabe“ bestimmte Leute einfach mobben, beschneiden oder gar versuchen, die Entsorgung bestimmter „User“ zu ihrem persönlichen Kreuzzug erklären. Und weil es hinter den Kulissen Seilschaften gibt, von denen man nur ahnen kann, ist man schneller abgesägt als man Mehrfeld-Zonenmessung sagen kann. Jetzt sei das Argument gebracht, dass einen das völlig am Allerwertesten vorbei gehen könne, was die Leute da untereinander für schwachsinnige Fehden führen, weil sie HARTZ-IV-gestresst oder potenzminimiert Ersatzbefriedigungen suchen. Es ging ja um den Plan, das eigne Schaffen irgendwie zu fördern und zu entwickeln. Ein schöner Plan, der allerdings völlig ausser Acht lässt, dass die anderen (oben erwähnten) nun mal auch da sind. Und man kommt an denen einfach nicht vorbei. Man kann sie ignorieren. Bis zu einem gewissen Punkt. Und über kurz oder lang setzt dann der immer wiederkehrende Exodus der Gefrusteten ein, die das „Betätigungsfeld“ Community abwinkend hinter sich lassen. Vor diesem Hintergrund, möchte ich meine erste Antwort kurz ergänzen, auf die Frage, ob es einem etwas bringt. „Nur zu! Aber bringen tut es am Ende nichts. Ausser, dass du etwas über die Menschen gelernt hast. Nicht über Bilder!“ Und damit ist die Gegenfrage doch erlaubt. Es kommt nämlich drauf an, warum man selber dort sein will. In diesem Sinne Es grüßt diesmal ohne Bilder....der Papendieck

"Schnauze Wessi!" zu 50 Jahre Mauerbau
Neue Länder, alte Mauern

Zone? Ex-DDR? Beitrittsgebiet? Nach 50 Jahren Mauer - und 22 ohne - wird es Zeit für neue Begriffe. Eine Ausschreibung.

Kunst-Tanz-Werk
Blog "Kunst-Tanz-Werk"
Von A bis Z.....Heute : V

Was ist die große V-Frage? Na? Keine Idee? O.k., bevor ich sie - vielleicht – am Ende nenne, ist jeder einmal selber aufgerufen, sich zu überlegen, was unter dem Buchstaben „VAU“ einer der wesentlichsten Aspekte im Zusammenhang mit der Personenablichtung ist. Ich könnte jetzt schon mal lästerlich sagen, dass der- oder diejenige, der/die nicht von selbst darauf kommt, besser die Knipse im Marianengraben versenken sollte. Aber das wäre ja „Pfui!“. Während sich viele Dinge im Bereich der Verknipsung und dessen, was einige viele dafür halten und andere wenige wirklich beherrschen, eher technisch definieren lassen, gibt es einfach noch ein paar , die bisweilen den einen oder anderen an der Rand des Neides und der Missgunst treiben. Der inselbewohnende Angelsachse spricht da ein ums andere Mal von den sog. „Soft Skills“. Grob zusammengefasst für unsere anthropophoben Sozial-Legastheniker heisst das : „Nicht abschließend gänzlich zu erlernende Fähigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich“. Und auf Deutsch. Das ist das, wenn zwei mit einander können....also sich verstehen und so, weißte? Bzw. ja fast noch eher, das Mitbekommen, ob man sich verstehen könnte. Aber da sind wir ja schon wieder in Terra Incognita für oben Genannte. Ich kann munter Ideen sammeln. Ich kann Anweisungen geben. Ich kann sachlich nüchtern agieren. Ich kann Fragen stellen. Wobei es da schon wieder anfängt, zwischenmenschlich zu werden, denn so leid es mir für die Kontakt-Nieten tut, nach der Uhrzeit oder dem Verlauf der Anreise zu fragen, bietet langfristig nicht wirklich genug Substanz, um beim Gegenüber umfassend Interesse zu bekunden. Sicher muss man auch keine gesprächstherapeutische Sitzung daraus machen, aber wenn man wenigstens einen Funken Interesse an der Person an sich hat, kommen die Themen von alleine auf den „Tisch“. Wer für das alles auch mal wieder ´nen „technischen“ Begriff braucht, darf das gerne mit meinem Segen als vertrauensbildende Massnahmen definieren. Aber bitte nicht nach Checkliste vorgehen, denn – liebe männliche Fotografen – ihr fotografiert im Zweifel soetwas wie ein Frau. Und da sollte man wissen, dass nichts – aber auch so gar NICHTS – nach Checkliste funktioniert. Eher macht ihr euch den Hemdärmelknopf in einem laufenden Gartenhäcksler ohne Verletzungen zu, als dass ihr leichtfertig mit einer Antwort zu rechnen habt, die ihr auf eine gestellte Frage bekommt. Nur weil eure Checkliste diese Frage zu diesem Zeitpunkt vorgesehen hatte. Also, aus reinem Selbsterhaltungstrieb heraus: Nicht machen! Jedenfalls nicht so. Wenn ihr die Ladies schon nicht ausreichend versteht, werdet gute Schauspieler und heuchelt genug Verständnis, um ihr Vertrauen für die folgende Foto-Session zu erschleichen. Und – Mädels – belohnt die stümperhaften Versuche eurer Knipser mit einem Wohlwollen und lasst ihn im Glauben, er kann´s. Alles Lug und Trug, meint ihr? Naja, wir bewegen uns in der Welt des Scheins. Noch Fragen? Doch was soll ich sagen. Am Ende geht’s aber doch nicht um den Schein. Wenn euer Modell euch nicht vertraut, geht da mal so gar nix. Das einfachste Porträt trägt die Saat des Zweifels im Blick der Dame. Und Aktfotos könnt ihr euch mal gepflegt von der Backe putzen. Und das Argument, dass die Dame doch erst letztens mit diesem oder jenen auch Akt geshootet hat ist der denkbar sicherste Weg ins OFF. Denn, mal Hand aufs Herz, würdet ihr nackt, mit dem Rücken zur Kamera vor jemandem akrobatisch posen, der von euch verlangt, ihm zu vertrauen??? Ist ein bisschen wie mit dem Respekt. Respekt verdient man sich, aber kann ihn nicht einfordern. Und Vertrauen bekommt man nun mal geschenkt. Es sich nehmen, ist wie Klauen. Und wer wird schon gerne beklaut? In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck

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