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Als Nachfolger von Ajatollah Khomeini ist er seit 14 Jahren der mächtigste Mann im Iran - und gilt als unangreifbar. Mit Repressionen sorgt er kurzfristig für Ruhe, die Kritik aber konnte er nicht mundtot machen.
Sie zerreißen Bilder der geistlichen Führung und trampeln auf den Fetzen herum. Während das Regime im Iran den "Atomstaat" feiert, ist es auf den Straßen am Jahrestag der Revolution zu heftigen Protesten gekommen. Die Staatsgewalt schlug in gewohnter Manier zurück.
Die Geduld des Westens mit dem unberechenbaren Iran ist vorbei: Das Mullahregime hat beim Poker um sein Atomprogramm überreizt, nun drohen härtere Sanktionen - im besten Fall.
Die Fronten im Iran verhärten sich immer weiter: Oppositionsführer Mir-Hussein Mussawi hat Anhängern zufolge angekündigt, weiter um die Präsidentschaft zu kämpfen. Falls er verhaftet werde, sollten alle die Arbeit niederlegen. Zuvor war es in Teheran zu schweren Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten gekommen.
Die Lage im Iran wird immer kritischer: Augenzeugen berichten von schweren Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten in Teheran. 50 bis 60 Protestierende seien verletzt worden, hieß es. Am Khomeini-Mausoleum soll sich ein Attentäter in die Luft gesprengt haben. Über dem Stadtzentrum lagen Rauchwolken.
In Teheran haben erneut Tausende Iraner für demokratische Reformen demonstriert. Aus Furcht vor Übergriffen radikaler Milizen blieben die Demonstranten in ihren Autos. Im Iran kontrollieren konservative Geistliche unter anderem Justiz und Armee.
Schah Reza Pahlavi ahnte wohl, dass er am 16. Januar 1979 Teheran für immer verlassen würde. Als Ajatollah Khomeini Tage später aus dem Exil heimkehrte, stand der Sieg der islamischen Revolution fest.
Anders als der radikale Prediger al Sadr lehnt Großajatollah Ali al Sistani den bewaffneten Widerstand ab. Als einflussreichster schiitische Geistlicher kann er eine zentrale Rolle bei der Befriedung des Irak spielen.
Die anti-israelischen Äußerungen des iranischen Präsidenten sorgen weltweit für Empörung. Paul Spiegel, Präsident des Zentralrats der Juden, fürchtet zudem, dass sich Islamisten ermutigt fühlen könnten, jüdische Gemeinden zu attackieren.
In den Achtzigern sorgte Rudi Carrell mit einer Karikatur Khomeinis für einen Eklat mit dem Iran. Ähnliche Scherze sind von Harald Schmidt nicht zu erwarten: Von Islam-Witzen lasse er die Finger, "zu heikel".
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