14. Februar: Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei
Britz, Deutschland. Eberswalder Würstchen liegen auf einem Grill bei der „Trauerfeier“ für den Eberswalder Wurst-Traditionsbetrieb. Aufgerufen zur Demonstration hatte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Das Werk wird zweieinhalb Jahre nach der Übernahme durch den Tönnies-Konzern geschlossen. Für Rostbratwürste ohne Darm und Knüppelsalami ist die Marke „Eberswalder“ bekannt, manchen gilt sie gar als Kultmarke aus Ostdeutschland. Doch nach fast 50 Jahren ist für die traditionsreiche Wurstfabrik im brandenburgischen Britz bei Eberswalde nordöstlich von Berlin Schluss. Ende Februar endet die Produktion.
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