Mit Förderung und Rabatt bis zu 11. 000 Euro sparen E-Auto-Förderung: Jetzt gewähren Autohändler große Rabatte

Durch Kombination von Händler-Bonus, staatlicher Förderung und Kfz-Steuerbefreiung, sind Elektroautos derzeit günstig zu haben.
Durch Kombination von Händler-Bonus, staatlicher Förderung und Kfz-Steuerbefreiung, sind Elektroautos derzeit günstig zu haben.
© iStock/Ralf Hahn
Die neue E-Autoförderung der Bundesregierung freut nicht nur Autokäuferinnen und Autokäufer, sondern auch die Hersteller. Viele Autohändler nutzen den Moment und bieten E-Autos deutlich günstiger an, auch beim Leasing. Für diese Modelle gibt es hohe Rabatte.

Volkswagen, Ford, Citroën – viele Autohändler versprechen sich durch die neue E-Auto-Förderung der Bundesregierung eine höhere Nachfrage nach E-Autos und nutzen den Moment, um Autokäuferinnen und Autokäufer mit hohen Rabatten zu locken. Wie "Spiegel.de" berichtet verdoppelt Hersteller Citroën die staatliche Förderung, Volkswagen bietet derzeit die "ID.Kaufprämie" an, mit der je nach Modell 4.000 bis 5.000 Euro Preisnachlass möglich sind, Ford und Dacia gewähren jeweils einen "Elektro-Bonus" in Höhe von 5.000 Euro für Privatkunden. Durch die Kombination mit der E-Auto-Förderung sind die günstigsten E-Autos momentan schon ab 5.900 Euro zu haben. Doch die Rabatt-Aktionen sind begrenzt.

So viel Geld gibt es vom Staat für das E-Auto

Die Bundesregierung fördert Elektroautos erneut mit einer Kaufprämie. Zusätzlich gilt noch eine Steuerbefreiung von der Kfz-Steuer für E-Autos. Gefördert werden mit der Kaufprämie sowohl der Kauf als auch das Leasing von Fahrzeugen der Klasse M1 (Pkw) mit batterieelektrischem Antrieb, Range-Extender und Plug-in-Hybride die rückwirkend zum 1. Januar 2026 erstmals in Deutschland neu zugelassen werden. Bezuschusst werden private Haushalte mit kleinem oder mittleren Einkommen mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 80.000 Euro. Bis zu zwei Kindern kann sich diese Grenze pro Kind um 5.000 Euro erhöhen.

Die Fördersumme kann je nach Modell zwischen 1.500 und 6.000 Euro betragen. Reine E-Autos werden mit mindestens 3.000 Euro gefördert. Für bis zu zwei Kinder des Haushaltes gibt es jeweils zusätzlich 500 Euro, wodurch die Fördersumme auf 4.000 Euro steigt. Niedrige Einkommen werden besonders gefördert. Unter einem Jahreseinkommen von 60.000 Euro gibt es 1.000 Euro zusätzlich und unter einem Jahreseinkommen von 45.000 Euro noch einmal 1.000 Euro dazu. Für eine vierköpfige Familie mit einem Jahreseinkommen gibt es vom Staat 6.000 Euro zusätzlich zum Autokauf. Allerdings erst nach Zulassung und Antragsstellung.

Starten soll die Förderung im Frühjahr, Privathaushalte können laut "adac.de" voraussichtlich ab Mai 2026 einen Antrag stellen.

Neues Elektroauto ab 5.900 Euro zu haben

Mit einer maximalen E-Auto-Förderung von 6.000 Euro und etwa dem "Elektro-Bonus" von Ford oder Dacia in Höhe von 5.000 Euro sind so bis zu 11.000 Euro Ersparnis möglich. Dadurch sind bestimmte E-Auto-Modelle schon für vierstellige Beträge zu haben, wie etwa der Dacia Spring, der laut Hersteller 16.900 Euro kostet. Durch maximale Förderung und Bonus von Dacia würde der Kaufpreis auf 5.900 Euro sinken. Zugegeben, der Dacia Spring ist mit 221 Kilometer Reichweite und 52 KW eher ein einfaches Elektroauto.

Bei Citroën ist sogar eine noch größere Ersparnis möglich, weil der Hersteller verspricht, die stattliche Förderung zu verdoppeln. Dadurch lässt sich der Kaufpreis des günstigsten, elektrisch Citroën ë-C3 von 19.900 Euro im besten Fall um bis zu 12.000 Euro reduzieren. Denn Privatkunden erhalten Citroën 3.000 Euro Rabatt. Bei Kundinnen und Kunden, die mehr Geld vom Staat erhalten, will das Unternehmen die Differenz bis zu einer Höhe von 3.000 Euro ebenfalls zahlen. Insgesamt sind also maximal bis zu 6.000 Euro an Rabatt möglich zusätzlich zu der maximalen Fördersumme von 6.000 Euro.

Durch die "ID.Kaufprämie" von Volkswagen, wird durch die Kombination mit der E-Auto-Förderung ein maximaler Preisnachlass von 11.000 Euro möglich. Dadurch würde der Preis für das Elektromodell ID.3 laut "spiegel.de" auf 23.300 Euro fallen und damit 6.000 Euro weniger kosten, als der günstigste Verbrenner-Golf.

Rabatt-Aktionen der Händler nur für kurze Zeit

Wer einen Anspruch auf die E-Auto-Förderung hat, sollte sich beeilen. Denn die Rabatt-Aktionen der Hersteller sind zeitlich begrenzt. Die Rabatte von Volkswagen und Citroën gibt es nur bis Ende März, bei Dacia ist mit dem Bonus schon Ende Februar Schluss.

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