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Retro Frisuren: Fiese Frisen der 70er

Heute erscheinen sie gewöhnungsbedürftig, in den Siebzigern waren sie der letzte Schrei: Afro-Perücken, Föhnwelle und Vokuhila prägten die Haarmode dieses Jahrzehnts.

Afro war in die Siebzigern schwer angesagt - auch wenn diese Models nur Perücken tragen

Afro war in die Siebzigern schwer angesagt - auch wenn diese Models nur Perücken tragen

Afro oder Iro, Föhnwelle oder Vokuhila: In den Siebzigern war alles erlaubt. Nach den stark toupierten und mit Haarspray fixierten Frisuren der Sechziger, entsteht ein Jahrzehnt später eine neue Freiheit auf dem Kopf. Nicht nur die Mode wird legerer, auch die Haare dürfen wallen und wachsen.

Die Föhnwelle wie sie beispielsweise Schauspielerin Farrah Fawcett oder die Sängerinnen von Abba tragen, erreicht Kultstatus. Aber auch der Afro avanciert als Teil der Disco-Bewegung zum gefragten Haarstyle. Aus den Sechzigern rettet sich die Frisur der Hippie-Bewegung: langes, glattes Haar mit Mittelscheitel. Auch die Männer tragen Mähne, wenn es das Haupthaar zulässt. Ende der Siebziger entsteht mit der Punk-Bewegung schließlich ein neuer, radikaler Stil, der die 80er Jahre weltweit prägt.

Modisch erleben die Siebziger mit Schlaghosen, Schlapphüten und Blumenprints gerade mal wieder ein Comeback. Ob auch die Frisuren aus dieser Zeit zurückkehren, ist fraglich.

jum
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