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M. Poliza: Bilder meines Lebens Total Freedom


Vier Tage habe ich mit Freunden den Wrangell St. Elias National Park in Alaska aus der Luft erkundet. Bei den wunderschönen Herbstfarben wusste ich kaum, wo ich meine Kamera zuerst hinhalten sollte.

Anfang September hatte ich das Vergnügen, im Wrangell St. Elias National Park in Alaska ein paar Tage zu verbringen. Und zwar hauptsächlich in der Luft. Ich hatte für ein paar Freunde einen Supertrip nach Alaska und Kanada organisiert und die ersten 4 Tage waren wir bei meinem Freund Paul Claus in seiner Lodge.

Er besitzt so um die 10 Flugzeuge, die meisten davon sind kleine und leichte sogenannte Supercubs mit Tundra Reifen drauf. Und diese Reifen sind das besondere an diesen wendigen Fliegern. Sie können fast überall landen und starten und brauchen sehr kurzen Anlauf dafür. Die riesigen Reifen sind weich aufgepumpt und damit landet Paul in Flussbetten, auf Gletschern, echten Buckelpisten und sonstwo. Genial! Und ein unglaubliches Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Und obendrein auch noch sehr viel günstiger als ein Hubschrauber. Mit diesen Supercubs sind wir dann also 4 Tage durch den wunderschönen Park geflogen und haben uns verzaubern lassen von den Herbstfarben, denn dort auf 61 Grad Nord kommt der Herbst schon sehr früh. Es war ein unglaubliches Spektakel und ich wusste kaum, wo ich meine Kamera zuerst hinhalten sollte. 1Der riesige Park ist über 53.000 Quadratkilometer gross und hat so gut wie keine Wege und Strassen. Nur an wenigen Plätzen auf dieser Welt habe ich eine so unberührte Natur erleben können. Der Mensch ist hier ein echter Fremdkörper. Paul und ein paar seiner Piloten sind so erfahren mit diesen Maschinen, dass man das Gefühl hat, hier sind Mensch und Maschine zusammen gewachsen. Und wenn es nicht allzu windig ist und die Seen und Füsse spiegelglatt sind, dann wird mal kurz "Wasserski" gefahren. Da muss ich unbedingt nächsten Jahr wieder hin. Und auch mal sehen, wie der Park in seinen Sommerfarben wirkt.


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