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Das Gespräch (Anamnese): Experte Ihres Kopfwehs: Sie selbst

Mediziner kennen mehr als 250 verschiedene Kopfschmerzformen. Sie verursachen zum Teil sehr typische Symptome. Ihr Arzt wird detailliert nachfragen, um Ihre Beschwerden zu erfahren und zu verstehen.

Der Arzt wird Sie auffordern, Ihre Kopfschmerzen zu beschreiben

Der Arzt wird Sie auffordern, Ihre Kopfschmerzen zu beschreiben

Das Gespräch ist der erste und wichtigste Teil der Diagnostik, also des Erkennens Ihrer Krankheit. Denn die meisten Kopfschmerzen können weder mit Ergebnissen aus dem Labor noch mit Apparaten eindeutig erklärt werden. In über 95 Prozent der Fälle kann der Arzt nach einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen sagen, woher Das Gespräch ist der erste und wichtigste Teil der Diagnostik, also des Erkennens Ihrer Krankheit. Denn die meisten Kopfschmerzen lassen weder mit Ergebnissen aus dem Labor noch mit Apparaten eindeutig erklären. In über 95 Prozent der Fälle kann der Arzt nach einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen sagen, woher Ihre Kopfschmerzen kommen.

Allerdings ist der Arzt dabei auf Ihre Mitarbeit angewiesen. Denn Sie sind ja der Experte Ihrer eigenen Beschwerden. Bereiten Sie sich daher auf das Gespräch vor, indem Sie entweder Ihre Beschwerden zuvor notieren oder ein - schon vorgedrucktes - Kopfschmerz-Tagebuch führen. Dies bringen Sie zu dem Gespräch mit. Es ist wichtig, dass der Arzt alle Ihre Beschwerden genau erfasst, um sie dann eindeutig einer Kopfschmerzart zuordnen zu können. Nur dann kann er Ihnen die richtige Therapie verordnen und Ihnen Tipps geben, wie Sie besser mit der Krankheit umgehen können.

Auch ein Kribbeln kann Bedeutung haben

Der Arzt wird Ihnen in dem Gespräch viele Fragen stellen. Zunächst möchte er Art und Umfang Ihrer Schmerzen herausfinden. Er fragt etwa:

  • Seit wann und wie oft kommt es zu den Beschwerden?
  • Wie lange halten die Beschwerden an?
  • Wo sind die Schmerzen genau? Strahlen sie in andere Körperregionen aus?
  • Sind die Schmerzen eher pochend oder dumpf-drückend?
  • Wie verläuft eine Schmerzattacke genau?

Dann versucht er herauszufinden, wie es Ihnen mit diesen Schmerzen geht. Dazu stellt er Fragen wie:

  • Haben Sie ein Bedürfnis nach Ruhe oder eher nach Bewegung?
  • Kommen die Beschwerden zu einer bestimmten Tageszeit?
  • Werden sie beeinflusst durch Ihre Ernährung oder bestimmte Tätigkeiten?
  • Sind konkrete Auslöser für die Kopfschmerzen bekannt?

In einem dritten Schritt erkundigt er sich nach Ihrer Lebenssituation. Er möchte wissen:

  • Beeinträchtigen die Beschwerden Ihren Alltag, Ihre Lebensqualität?
  • Können Sie seelische Veränderungen an sich feststellen?
  • Gibt es Familienangehörige mit ähnlichen Symptomen?
  • Haben Sie andere Erkrankungen?
  • Wie haben Sie die Kopfschmerzen bisher behandelt?

Außerdem interessiert den Arzt, ob Ihre Kopfschmerzen von anderen Symptomen begleitet werden.

  • Leiden Sie unter Übelkeit, Erbrechen, erhöhter Empfindlichkeit gegenüber Licht oder Lärm?
  • Werden Sie gereizt oder nervös?
  • Verspüren Sie das Bedürfnis, sich zu bewegen?
  • Bekommen Sie plötzlich Heißhunger auf bestimmte Nahrungsmittel?

Wichtig ist auch, ob Sie vor oder nach Ihren Schmerzattacken Sehstörungen haben, ob Sie Zickzacklinien sehen oder einen Schleier vor den Augen haben. Oder ob Sie ein Kribbeln verspüren in Armen, Beinen und im Gesicht. Oder ob bestimmte Körperteile gelähmt sind. Wichtig sind auch Details zu den Medikamenten, die Sie einnehmen. Schreiben Sie deshalb vor Ihrem Arztbesuch genau auf, welche Arzneimittel Sie wann, wie häufig, seit wann und in welcher Dosis einnehmen.

Wolfgang Schillings
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(