"Hubert und Staller" Hubert geht wieder mit Staller auf Mörderjagd: ARD zeigt noch einmal die Anfänge der Kultserie

  • von Susanne Bald
Da waren sie noch "Hubert und Staller": Christian Tramitz (rechts) und Helmfried von Lüttichau. Letzterer verließ die beliebte Serie 2018, seitdem ermittelt "Hubert ohne Staller" weiter – ebenso erfolgreich.
Da waren sie noch "Hubert und Staller": Christian Tramitz (rechts) und Helmfried von Lüttichau. Letzterer verließ die beliebte Serie 2018, seitdem ermittelt "Hubert ohne Staller" weiter – ebenso erfolgreich.
© ARD/BR/TMG
Zurück zu den Anfängen: Das Erste wiederholt die erste Staffel der Erfolgsserie, als es noch "Hubert und Staller" statt "Hubert ohne Staller" hieß und Christian Tramitz gemeinsam mit Helmfried von Lüttichau das Fünfseenland (un)sicher machte.

Sie sind wieder da! Franz Hubert (Christian Tramitz) und Johannes Staller (Helmfried von Lüttichau) gehen in 16 Folgen auf bayerisch-launige Verbrecherjagd im Bilderbuchidyll des Fünfseenlandes, immer werktags von Montag bis Freitag, um 9.05 Uhr, im Ersten.

Wie? Lüttichau hat doch vor Jahren den Dienst quittiert und Hubert alleine zurückgelassen, also nicht ganz: "Hubsi" geht seitdem mit dem ehemaligen Revierleiter und zum Polizeiobermeister degradierten Girwidz (Michael Brandner) auf Streife. Das stimmt natürlich: Es sind keine neuen Folgen, welche die ARD da im Vormittagsprogramm zeigt – es handelt sich um die Wiederholung der allerersten Staffel von 2011. Eine gute Nachricht ist es trotzdem.

Denn so kann man noch einmal die Anfänge der Kultserie erleben – oder sie neu kennenlernen. Zur Erinnerung: Hubert und Staller waren ursprünglich Figuren der "Land-der-Berge"-Sketche aus der Comedy-Show "Tramitz and Friends", ehe sie zu den Protagonisten der quotenstarken Serie befördert wurden. "Fernsehprogramme, bei denen ich selber lachen muss, kann es einfach nicht genug geben", sagte zur Erstausstrahlung der "Bullyparade"-Erfinder und "Hubert und/ohne Staller"-Produzent Oliver Mielke, der bei Staffel eins auch Regie führte.

"Es sind nicht immer die ganz großen Räder, die unsere Heldinnen und Helden drehen", ergänzte Frank Beckmann, damals als ARD-Vorabendkoordinator für die "Heiter bis tödlich"-Regionalserien verantwortlich. "Sie müssen auch nicht ständig komplizierten und korrupten Verwicklungen nachgehen. Sie sind etwas anderem pausenlos auf der Spur: der guten Unterhaltung."

Genau das ist das Erfolgsrezept bis heute. Auch nach 13 Staffeln sind regelmäßig über zwei Millionen Zusehende dabei, wenn Hubert ohne oder eben in Wiederholungen mit Staller rund um Wolfratshausen für Ordnung sorgt oder es zumindest versucht. Und für den dringend nötigen Eskapismus in diesen angespannten Zeiten eignet sich kaum eine Serie besser als diese.

Hubert und Staller – Di. 10.02. – ARD: 09.05 Uhr

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