Wraps, Hamburger, Fischfrikadellen oder Zwiebelringe: Fast Food ist allgegenwärtig, schnell bestellt und für viele ein fester Bestandteil des Alltags. In der neuen ZDF-Dokumentation "besseresser: Die Tricks von Burger King & Co." nimmt Lebensmittel-Experte Sebastian Lege die Produkte großer Ketten unter die Lupe und zeigt, wie viel Kalkül hinter vermeintlich einfachen Snacks steckt.
Fast Food steht für schnelle Sättigung, gleichbleibenden Geschmack und günstige Preise. Doch genau diese Versprechen sind das Ergebnis eines ausgefeilten Systems. Anbieter wie Burger King, McDonald's, Nordsee oder KFC arbeiten mit standardisierten Rezepturen, industriellen Vorprodukten und cleverem Marketing, um weltweit identische Geschmackserlebnisse zu garantieren, bei maximaler Effizienz.
Auf zum "Bliss Point"
Sebastian Lege zeigt in dem Film von Karin Wolter, wie die Konzerne mit einfachen Grundzutaten sowie viel Fett, Salz und Zucker den sogenannten "Bliss Point" ansteuern – jenen Punkt maximaler geschmacklicher Zufriedenheit, der Konsumenten immer wieder zugreifen lässt. Das Prinzip: intensive Aromen, weiche Texturen, knusprige Hüllen und ein hoher Wiedererkennungswert. Das Ergebnis sind Produkte, die überall gleich schmecken. Sie sind schnell, effizient und vor allem profitabel.
besseresser: Die Tricks von Burger King & Co. – Di. 17.03. – ZDF: 20.15 Uhr