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"Cheating Ben": Er prahlt vor seinen Kumpels, dass er seine Freundin betrügt - kurz darauf jagt ihn ganz England

Im Zug plaudert er vor Freunden über Bettgeschichten, von denen seine Freundin nichts wissen müsse. Eine Passagierin hört mit und verbreitet seine Angebereien mit einem Tweet. Der Rest ist virale Geschichte. Ein ganzes Land fragt sich inzwischen: Wer ist "Cheating Ben"?

Freunde auf dem Bahnsteig

Auf einer Zugfahrt in England gab ein Junge vor seinen Kumpels an - und wurde damit unfreiwillig zum nationalen Thema (Symbolbild)

In scheint es derzeit nur eine Frage zu geben: Wer ist "Cheating Ben"? Aufgeworfen wurde sie durch den Tweet einer 23-Jährigen. Wie die "Daily Mail" berichtet, saß Emily Shepherd im Zug von Bournemouth nach Manchester, als sie das Gespräch einer Jungsrunde mithörte. Einer von ihnen prahlte vor den Kumpels, dass er seine Freundin betrügen würde - diese dass aber nicht wissen müsse.

Für Shepherd Grund genug, umgehend einen Tweet abzusetzen: "Falls irgendwer einen Freund namens Ben hat, der gerade im Zug von nach Manchester sitzt - er hat seinen Freunden gerade erzählt, dass er dich betrügt. Schieß ihn ab!" Als Shepherd am nächsten Morgen aufwacht, ist ihr Aufruf längst viral gegangen: über 27.000 Retweets. Über Nacht beginnt in den sozialen Medien die Jagd auf den bösen Ben.

"50 Bens wurden gerade verlassen"

Im Netz wird Shepherd dafür gefeiert, dass sie Ben bloßgestellt hat - aber nicht ausschließlich: Manche fordern sie auf, sich doch lieber um ihre eigenen Angelegenheiten zu kümmern. "50 Bens wurden gerade verlassen", schreibt ein User. In dieselbe Kerbe schlägt Philip Schofield, Moderator eines TV-Morgenmagazins, in dem Shepherd kurz darauf zu Gast ist: "Wir kennen seinen (Ben - Anm. d. Red.) Hintergrund nicht, wie ernst es mit seiner Freundin ist und ob sie wirklich zusammen sind, und jetzt ist jeder auf der Suche nach ihm."

Sie habe trotzdem keinerlei Verständnis für Ben, betont Shepherd im Gespräch mit dem Moderator. Er und seine Kumpels seien sehr laut gewesen im Zug, hätten getrunken und sich durch Facebook-Profile von Frauen geklickt, als einer von ihnen sagte: "Die würde ich nehmen." Bens Reaktion: "Hab ich schon." Auf die Nachfrage, was denn mit seiner Freundin sein, habe er gesagt: "Sie muss es nicht wissen."

"Cheating Ben": "Ist er das?"

Sie sei angeekelt gewesen, so Shepherd. Wenn Ben nur ein bisschen Respekt für seine Freundin hätte, sagt sie, würde er sowas nicht durch den Zug rufen. Sie glaube allerdings nicht, dass Ben wirklich gefunden werde. Zahlreiche User hätten ihr bereits geschrieben: "Ist er das?" Aber der gesuchte Ben war bisher nicht dabei.

Die Jagd geht also weiter. Bleibt nur zu hoffen, dass unterwegs kein unschuldiger Ben abgeschossen wird.

tim
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