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Gegen traditionelle Stereotypen: So sehen die neuen, geschlechtsneutralen Puppen von Mattel aus

Barbie-Hersteller Mattel hat in dieser Woche eine Reihe geschlechtsneutraler Puppen auf den Markt gebracht. Das Ziel: Kinder sollen sich von den traditionellen Stereotypen entfernen. 

Barbies

Neben Barbies mit verschiedenen Hautfarben, Frisuren und Figuren bringt der Hersteller Mattels nun auch geschlechtsneutrale Puppen auf den Markt. 

Spielzeughersteller Mattel hat am Mittwoch geschlechtsneutrale Barbies auf den Markt gebracht. Das Ziel sei es, Kinder von Stereotypen zu lösen, so das Unternehmen gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. 

Die "Creatable World"-Puppen haben abnehmbare Perücken. Die Kinder können somit entscheiden, ob die Barbie langes oder kurzes Haar haben soll. Auch die Outfits bestehen sowohl aus Kleidern als auch aus Hosen. "Wir haben gehört, dass Kinder nicht möchten, dass ihre Puppen von Geschlechtsnormen bestimmt werden", sagte Kim Culmone, Senior Vice President für Modepuppendesign bei Mattel, gegenüber der Nachrichtenagentur. Einige Eltern und feministische Anhänger argumentierten, dass die geschlechtsspezifische Vermarktung von Kinderspielzeug die Ambitionen von Mädchen einschränkt und traditionelle Stereotypen verstärkt. Die wachsende Zahl von Kindern, die sich als Transgender identifizieren, hat auch die Nachfrage nach geschlechtsneutralem Spielzeug erhöht. Die geschlechtsneutralen Puppen würden allen Kindern erlauben, sich frei zu fühlen, so Culmone. 

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Barbie stand öfter in der Kritik

Die Barbie-Puppe, die 1959 zum ersten Mal im Badeanzug und mit hohen Absätzen auf den Markt kam, wurde in der Vergangenheit regelmäßig für ungesunde weibliche Stereotypen angeführt. Nicht zuletzt wegen der unnatürlichen Körperproportionen. Das Unternehmen reagierte in den letzten Jahrzehnten bereits und brachte Barbies mit verschiedenen Hauttönen auf den Markt sowie übergroße und hijabtragende Modelle. 

Quelle: Reuters

deb