Der mutmaßliche Angreifer verließ laut den Ermittlern nach der Tat das Geschäft und wurde kurze Zeit später in unmittelbarer Nähe von Polizisten entdeckt. Als er die Beamten demnach mit seinem Messer bedrohte und sich trotz Aufforderung weigerte, die Waffe fallen zu lassen, gaben diese mehrere Schüsse auf ihn ab. Der Mann wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Er wurde wie das 25-jährige Opfer intensivmedizinisch versorgt.
Das Motiv für die Tat sei unklar, erklärten die Ermittler. Der Eritreer sei bereits in der Vergangenheit wegen Gewaltdelikten aufgefallen und habe bis Dezember 2025 eine Haftstrafe verbüßt. Gegen ihn solle ein Haftbefehl beantragt werden.
Die Ermittlungen zum Messerangriff werden in Ulm geführt. Zum Schusswaffengebrauch ermittelt das Landeskriminalamt. Die Ermittler baten Zeugen, eventuelle Videoaufzeichnungen vom Geschehen in einem Hinweisportal zur Verfügung zu stellen.