Ausgelöst worden waren die Ermittlungen demnach durch einen Hinweis eines Kreditinstituts. Die Beschuldigten arbeiteten nach Polizeiangaben in einer Bankfiliale im Stadtteil Wandsbek und durchsuchten Kundendaten gezielt nach vorwiegend älteren Kontoinhabern. Anschließend sollen sie deren personenbezogene Daten dazu genutzt haben, im vergangenen Jahr während eines Dreimonatszeitraums heimlich etwa 1,4 Millionen Euro abzubuchen.
Laut Ermittlern leiteten sie das Geld auf Konten bei Briefkastenfirmen, die zwei Verdächtige eröffnet hatten. Bei den Beschuldigten handelt es sich um drei Männer und eine Frau. Durchsucht wurden am Dienstag ihre Wohnungen in verschiedenen Hamburger Stadtteilen. Dabei seien "diverse Beweismittel" beschlagnahmt worden, hieß es. Sie werden nun ausgewertet, die Ermittlungen führt die Betrugsabteilung des Landeskriminalamts.