Zwei kleine Jungen werden weinend mitten im Nichts in Portugal gefunden. Polizisten greifen die Mutter und den neuen Partner später auf. Wollten sie sich der Kinder entledigen?
Es ist etwa 19 Uhr, als Alexandre Quintas mit seiner Frau am vergangenen Dienstag über die Landstraße 253 fährt, die Alcácer do Sal mit dem Meer verbindet. Die Straße liegt etwa 100 Kilometer südlich von Lissabon. Es ist einer dieser lauen Abende, ein Vorgeschmack auf den Sommer im Süden Portugals. Am Straßenrand sieht er zwei kleine Gestalten. Zwei blonde Jungs. Sie heißen Zachary und Barthélémy, beide Franzosen, drei und fünf Jahre alt.