Auf der Suche nach Gold waren sieben Dorfbewohner am Mittwoch vergangener Woche in die weitverzweigte Höhle in einer abgelegenen Gegend in der Provinz Xaysomboun in Zentral-Laos hinabgestiegen. Bei einer Sturzflut drang Wasser ein und schnitt ihnen den Rückweg ab. Das Höhlensystem befindet sich tief unter der Erdoberfläche. Es hat zahlreiche Ebenen und enge Abschnitte.
Der an der Rettungsaktion beteiligte finnische Taucher Mikko Paasi sprach am Mittwochmorgen von einem „Rennen gegen die Zeit“ bei der Suche nach den Vermissten. Der Weg in die Tiefen der unterirdischen Höhle hinein sei voller Gefahren, und die Zeit werde knapp.
Der Finne Paasi gehörte zu den Tauchexperten, die 2018 bei der dramatischen Rettungsaktion für eine Jugend-Fußballmannschaft aus der überfluteten Tham-Luang-Höhle in Nordthailand geholfen hatten. Zwölf Spieler und ihr Trainer hatten damals zweieinhalb Wochen in der überschwemmten Höhle festgesessen, bis sie schließlich in einem riskanten Einsatz gerettet werden konnten.