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alf01

Aktiv seit: 18.06.2011
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Ab welchem Verdienst lohnt sich denn eine Steuerberater? Was kostet der denn eigentlich im Durchschnitt?

Ein Steuerberater lohnt sich grundsätzlich dann wenn das Jahreseinkommen 53.000 € (Einzelperson) überschreitet. Ein Preisangabe ist hier nicht seriös zu definieren, da die aus der Bemessungsgrundlage definierten Verdienste eines Steuerberaters von Ihm variiert werden können.

Ab wann ist man eigentlich "reich"?

Als Reich wird vom Staat jede Person definiert welche mehr als 53.000 € (Alleinstehend) im Jahr verdient. Ab dann bezahlst du nähmlich für jeden zusätzlich verdienten Euro den höchsten Steuersatz.

Was ist beim Haus-Erben zu beachten? Erbe eines, will aber natürlich etwaige Kosten vermeiden. Kennt sich jemand aus?

Folgendes solte beachtet werden: Sind Schulden auf das Haus im Grundbuch eingetragen, Hier unterscheidet man die Grundschuld (unsterbliche Schuld) und die Hypothek (sterbliche Schuld), das bedeutet Grundschulden werden nur auf Antrag gelöscht und haben immer die gleiche Höhe vom Anfang bis zum Ende (z.B. du leihst 250.000 und schuldest auch wenn du die Schuld beglichen hast immer noch 250.000) die Schuld einer Hypothek baut sich mit den Beträgen die du Tilgst ab. Heutzutage geben die Banken dir fast nur noch Geld wenn du eine Grundschuld eintragen lässt. Wenn du ein kleines Haus erbst musst du darauf achten das die Erbschaftsfreibeträge (Wert) nicht überschritten werden sonst zahlst du Erbschaftssteuer. Bei gewerblichen Immobilien oder Vermietungen empfiehlt sich ein Steuerberater. Erben lohnt sich immer selbst wenn es Schulden sind, denn die kannst du ja vielleicht von der Steuer absetzen.

Wie genau kann ich meine Einkommensteuer berechnen? Wer kann mir Tipps geben?

Das kommt darauf an wie Sie Ihr Einkommen erwirtschaften: Selbstständig (Steuerberater empfehlenswert), Abhängig beschäftigt oder kleine Selbstständigkeit, Jahreseinkommen in einen der Steuerprogressionsrechner im Internet eingeben, Steuerklasse bereithalten, Einkommen eingeben und fertig. Von dem verfügbaren Einkommen sollten vorher alle Kosten (Selbständig) oder alle Freibeträge, Versicherungen, Medikamentenkosten usw. abgezogen werden. Zum Thema Buchführung bei Selbstständigen: Bis zu einer gewissen Einkommens- und Gewinngröße akzeptiert das Finanzamt eine Einnahmen-Überschuss Rechnung (Excel Tabelle mit Datum, Kosten und Einnahmen gelistet)

Was genau ist denn die progressive Einkommensteuer? Ich verstehe den Begriff leider nicht und hoffe auf eine fundierte Erklärung.

Hallo: Die sogenannte Steuerprogresion wird seh oft zu vereinfacht dargestellt. Zuerst einmal hat jeder Bürger einen Freibetrag von (Zahlen sind von 2009) dafür Zahlt er keine Steuern. Für jeden weiteren Verdienten Euro bezahlt er 15% Steuer bis zur nächsten Progresionsstufe. Dann bezahlt er für jeden mehr verdienten Euro den wieder erhöhten Prozentsatz. Der höchte Prozentsatz (oder Progressionsstufe war bisher 42%, dass heisst für jeden Euro den ein Bürger über knapp 53.000 € verdient mußßss er 42% Einkommenssteuer bezahlen. Jetzt muß der Bürger nur noch zusammenzählen wieviel er Zahlen muß. Hat man ein Jahreseinkommen von 36.000€ muß man nun den Freibetrag + die einzelenen Steuerbeträge der verschiedenen Prozentsätze zusammenzählen. Allerding weiß man dann immer noch nicht seine Steuer, da es nun noch zu berücksichtigen gilt in welcher Steuerklasse man sich befindet und welche Freibeträge einem zustehen. Mit freundlichen Grüßen Alfred May