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MarkusDippold

Aktiv seit: 01.12.2006
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Ein Lackschaden wird doch erst dann gefährlich für das Auto, wenn sich Rost bildet, oder?

Wenn sich Rost gebildet hat, ist es schon zu spät, um einfach drüber zu pinseln. Aber die Schutzschicht gegen Korrosion ist nicht der Lack, sondern die Grundierung. Solange die Grundierung (häufig ein helles Grau) noch in Ordnung ist, ist das kein Problem. Grundierung für Rostschutz, Farblack für die "Schönheit", harter Klarlack für Versiegelung, damit nicht jede Fingernagel Kratzer verursacht. Allerdings: Bei den heute verwendeten Lacken auf Wasserbasis sollte man die Stelle zumindest wieder mit Klarlack versiegeln, damit kein Wasser zwischen Farblack und Grundierung gelangt.

Wie häufig sollte man eine Schallplattennadel auswechseln um die eigene Viylsammlung zu schonen? Gibt es dies bezüglich eine Faustregel?

Um die Vinylsammlung nachhaltig zu schonen, würde ich das alles digitalisieren. Ist ein bißchen Aufwand, dafür werden die guten Stücke in Zukunft überhaupt nicht mehr abgenutzt. Ich habe für meine Sachen grob 3 Jahre gebraucht ...

Wie sinnvoll ist der Kauf einer Entkalkungsanlage für den privaten Haushalt mit Garten? Wird das Wasser sehr viel besser?

@Hengsto: Das stimmt nur bedingt. Der Entkalker in Wasch- und Spülmitteln schützt vor Verkalkung der Bauteile in dem Gerät, aber nicht die Zuleitungen vom Geräteanschluß bis zur Entkalkungsstelle. Was hilft's, wenn die Heizstäbe und sowas glänzen wie neu, aber kein Wasser mehr durch die Zuleitung reinkommt. Bei weichem bis mittlerem Härtebereich (also bis 14°dH) kann man es sich überlegen, ob man einen Hausentkalker benötigt. Im harten Härtebereich (über 14°dH) ist es durchaus sinnvoll. Wir haben 21°dH, da staubt's, wenn man den Wasserhahn aufdreht. Seit wir den Entkalker haben, reicht es, die Kaffeemaschine, Wasserkocher etc. einmal im Jahr zu entkalken (vorher 1-2 mal im Monat). In die Waschmaschine, Spülmaschine kommt gar kein Enthärtersalz mehr rein. Die Dusche schaut auch nach mehrmaligem Duschen immer noch aus wie eine Dusche und nicht wie eine Tropfsteinhöhle. ==> Wasserhärte

Für meine Modelleisenbahn habe ich mir letztens einen ICE zugelegt. Der wird mit einer entsprechenden Geschwindigkeit ausgeschrieben. Ich möchte nun wissen, ob das stimmt. Wie kann ich die dafür notwendige Geschwindigkeitsberechnung selbst durchführen?

Ergänzend zur ersten Antwort von rrankewicz sei noch gesagt, daß du auch den Maßstab berücksichtigen mußt. Je mehr gerade Strecke du hast, desto besser. Ein sehr langezogenes Oval ist das beste. Einfach 10, 20, 30 Runden drehen lasen, die Zeit messen, ausrechnen. Mein ICE3MF fährt maßstäblich 327km/h (kleine Meßfehler durch handgestoppte Zeit und gerechnete Streckenlänge inbegriffen). Also durchaus realistisch. Im Vergleich dazu der langsamere ICE1 (das Modell habe ich noch nicht gemessen, real im Fahrgastverkehr fährt der auch nur 250-270km/h):

Wie sinnvoll ist der Kauf einer Entkalkungsanlage für den privaten Haushalt mit Garten? Wird das Wasser sehr viel besser?

Teil 2 meiner Antwort: Normal sind bei uns im Ort 21g Kalk pro Liter Wasser. Dieser Wert wird in den Entkalker eingegeben. Dieser mißt den Wasserverbrauch und weiß, wann er das Granulat, in dem das Kalk gebunden wird, wieder freispülen muß. Während dieses Spülvorganges steht natürlich auch entkalktes Waser zur Verfügung. Die Uhrzeit, zu der gespült werden soll, kann man beliebig einstellen. Unser Gerät arbeitet völlig automatisch. Salz nachfüllen, wenn der Behälter leer wird, das war's im Grunde. Alle zwei Jahre lasse ich das Gerät inspizieren. Dann werden Dichtungen ausgetauscht, geprüft, ob die Ventile alle noch einwandfrei funktionieren und sowas.

Wie sinnvoll ist der Kauf einer Entkalkungsanlage für den privaten Haushalt mit Garten? Wird das Wasser sehr viel besser?

Teil 1 meiner Antwort: Wir haben seit Jahren einen chemischen Entkalker. Für unseren 6 Personen-Haushalt brauche ich im Jahr etwa 125kg Enthärtersalz (hier in Broxetten-Form). Dafür braucht man bei Waschmaschine, Spülmaschine etc. praktisch nichts mehr. Aus dem Entkalker selbst kommt das Wasser völlig kalklos heraus. Über eine Bypass-Armatur mit Steuerventil wird diesem Wasser wieder normales Wasser beigemischt, bis ein neutraler Härtegrad von ca. 5g Kalk pro Liter Wasser erreicht ist. Völlig kalkloses Wasser ist vergleichsweise aggressiv und greift z.B. Metall-Wasserleitungen an. Mit der Bypass-Armatur kann man das auch so einstellen, daß das Wasser gar nicht entkalkt wird. Das mache ich immer dann, wenn ich für den Garten die Wassertonnen auffülle. Für den Garten ist eine Entkalkung nicht notwendig.

Bremst man beim Fahrrad mit Rücktritt genauso gut wie mit Handbremsen?

@Oly7: Nun, dann mach doch mal auf einem Fahrrad eine Vollbremsung unter Verwendung des Vorderrades. Viel Spaß beim unfreiwilligen Absteigen. An sowas scheitert oft selbst der geübte Motorradfahrer. Eine Vorderradbremse bei einem Fahrrad sollte so eingestellt sein, daß sie nicht blockieren kann. Damit das gewährleistet ist, ist sie per se schwächer eingestellt als eine Hinterradbremse. Ein Fahrrad mit blockierender Vorderradbremse würde ich zum Schrauber zurückgeben. Bei Autos ist es in der Tat so, daß die Bremse an den Vorderrädern stärker wirken. Allerdings steht ein Auto auch auf vier Rädern ... meistens jedenfalls. Beim Fahrrad gilt: Erst voll hinten ohne zu blockieren ("manuelles ABS"), dann fein dosiert vorne. Andernfalls gibt es vielleicht einen unfreiwilligen Salto.

Bremst man beim Fahrrad mit Rücktritt genauso gut wie mit Handbremsen?

Die besten Bremsen sind wohl hydraulische Scheibenbremsen, halbwegs gutes Material vorausgesetzt. Die Bremskraft läßt sich sehr gut dosieren. Ich ziehe hier inzwischen Bremsklötze von Kool Stop vor, weil es denen egal ist, ob es naß, trocken, heiß oder kalt ist. Es gibt auch hydraulische Felgenbremsen, allerdings geht das unheimlich auf die Felgen. Normale V-Brakes erfordern einen etwas höheren Kraftaufwand als hydraulische Bremsen. Hier hängt es auch sehr von den Bremsklötzen ab, wie gut sie wirken. Eine Rücktrittbremse ist weitestgehend unabhängig von der Witterung, dafür ist der Kraftaufwand je nach Pedalstellung sehr unterschiedlich. Ideale Bremskraft im Vergleich zum Kraftaufwand hat man nur dann, wenn die Kurbeln halbwegs waagrecht stehen. Wie wahrscheinlich ist das, wenn man mal ganz schnell anhalten muß? Dazu kommt, daß die Kette und die Ritzel in Ordnung sein müssen, sonst könnte es passieren, daß man dann weder zum Stehen kommt noch weiterfahren kann.