Rodrigo Chaves

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Präsidentschaftskandidatin Fernández bei der Stimmabgabe

Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Costa Rica begonnen

In Costa Rica haben am Sonntagmorgen (Ortszeit) Präsidentschafts- und Parlamentswahlen begonnen. Zu dem Urnengang aufgerufen waren rund 3,7 Millionen Wahlberechtigte. Favoritin für das höchste Staatsamt ist die rechtsgerichtete Ex-Ministerin Laura Fernández, die ein rigoroses Vorgehen gegen die Drogenkriminalität angekündigt hat. Die 39-jährige Politologin bezeichnet den Präsidenten von El Salvador, Nayib Bukele, als ihr Vorbild. Bukele geht mit eiserner Faust gegen kriminelle Banden vor.
Laura Fernández im Wahlkampf

Costa Rica wählt Präsidenten und Parlament

In Costa Rica finden am Sonntag Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Favoritin für das höchste Staatsamt ist die rechtsgerichtete Ex-Ministerin Laura Fernández, die ein rigoroses Vorgehen gegen die Drogenkriminalität angekündigt hat. Die 39-Jährige bezeichnet den Präsidenten von El Salvador, Nabib Bukele, als ihr Vorbild. Bukele geht mit eiserner Faust gegen kriminelle Banden vor.
Video: Rodrigo Chaves neuer Präsident in Costa Rica

Video Rodrigo Chaves neuer Präsident in Costa Rica

STORY: Der konservative Kandidat Rodrigo Chaves wird neuer Präsident in Costa Rica. Den vorläufigen Ergebnissen zufolge konnte Chaves in einer Stichwahl mehr als 50 Prozent der Stimmen für sich gewinnen. Chaves ist ehemaliger Finanzminister des zentralamerikanischen Landes. Nach Auszählung von 98 Prozent der Stimmen kam der 60-jährige Ökonom und frühere Mitarbeiter der Weltbank auf knapp 53 Prozent, wie die Wahlbehörde am späten Sonntagabend auf ihrer Internetseite mitteilte. Costa Rica hat rund fünf Millionen Einwohner und gilt als eines der politisch stabilsten Länder in Mittelamerika. Allerdings leidet das beliebte Urlaubsland Costa Rica derzeit unter einer Wirtschaftskrise, die durch die Corona-Pandemie zusätzlich verschärft wurde.