Rodrigo Chaves

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Die Botschaft von Costa Rica in Havanna

Costa Rica schließt seine Botschaft in Kuba

Die mit der US-Regierung von Präsident Donald Trump verbündete Regierung von Costa Rica hat die Botschaft ihres Landes im kommunistisch regierten Kuba geschlossen. Seine Regierung "erkennt die Legitimität des kommunistischen Regimes in Kuba angesichts der Misshandlungen, der Repression und der unwürdigen Bedingungen, die es den Bewohnern dieser wunderschönen Insel auferlegt, nicht an", sagte Costa Ricas rechtsgerichteter Präsident Rodrigo Chaves bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in San José. "Die Hemisphäre muss von Kommunisten gesäubert werden", fügte er hinzu.
Laura Fernández

Rechtsgerichtete Kandidatin Fernández gewinnt Präsidentschaftswahl in Costa Rica

In Costa Rica hat die rechtsgerichtete Ex-Ministerin Laura Fernández nach Auszählung fast aller Stimmen die Präsidentschaftswahl gewonnen. Laut den offiziellen Teilergebnissen aus 88 Prozent aller Wahlkreise kam Fernández auf knapp 49 Prozent der Stimmen, neun Prozent über dem für einen Wahlsieg in der ersten Runde benötigten Stimmanteil, wie die Wahlbehörde des zentralamerikanischen Landes am Sonntag (Ortszeit) mitteilte. Ihr stärkster Rivale, der moderat-konservative Ökonom Álvaro Ramos, erhielt 33 Prozent der Stimmen und räumte seine Niederlage ein.
Laura Fernández im Wahlkampf

Costa Rica wählt Präsidenten und Parlament

In Costa Rica finden am Sonntag Präsidentschafts- und Parlamentswahlen statt. Favoritin für das höchste Staatsamt ist die rechtsgerichtete Ex-Ministerin Laura Fernández, die ein rigoroses Vorgehen gegen die Drogenkriminalität angekündigt hat. Die 39-Jährige bezeichnet den Präsidenten von El Salvador, Nabib Bukele, als ihr Vorbild. Bukele geht mit eiserner Faust gegen kriminelle Banden vor.
Video: Rodrigo Chaves neuer Präsident in Costa Rica

Video Rodrigo Chaves neuer Präsident in Costa Rica

STORY: Der konservative Kandidat Rodrigo Chaves wird neuer Präsident in Costa Rica. Den vorläufigen Ergebnissen zufolge konnte Chaves in einer Stichwahl mehr als 50 Prozent der Stimmen für sich gewinnen. Chaves ist ehemaliger Finanzminister des zentralamerikanischen Landes. Nach Auszählung von 98 Prozent der Stimmen kam der 60-jährige Ökonom und frühere Mitarbeiter der Weltbank auf knapp 53 Prozent, wie die Wahlbehörde am späten Sonntagabend auf ihrer Internetseite mitteilte. Costa Rica hat rund fünf Millionen Einwohner und gilt als eines der politisch stabilsten Länder in Mittelamerika. Allerdings leidet das beliebte Urlaubsland Costa Rica derzeit unter einer Wirtschaftskrise, die durch die Corona-Pandemie zusätzlich verschärft wurde.