Zwischenbilanz Siemens verdiente im dritten Quartal weniger


Trotz geringerer Umsätze hat der Siemens-Konzern auch im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2002/03 mehr Gewinn erzielt als von Analysten erwartet. Für das Restjahr herrscht Optimismus.

Siemens hat im dritten Quartal des Geschäftsjahrs 2003 weniger Geld verdient. Der Gewinn nach Steuern sank auf 632 Millionen Euro, nach 725 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie der Elektronikkonzern am Donnerstag in München berichtete. Der Gewinn ging damit weniger zurück als von Analysten erwartet. Das operative Ergebnis fiel von 1,098 auf 1,023 Milliarden Euro zurück.

Trotzdem Umsatzrückgang

Der Umsatz gab von April bis Ende Juni auf 17,380 Milliarden Euro nach, das entspricht einem Rückgang von 15 Prozent, währungsbereinigt von sieben Prozent. Der Auftragseingang reduzierte sich um ein Prozent (bereinigt) auf 17,215 Milliarden Euro. Im dritten Quartal war die Netzwerksparte ICN erneut größter Verlustbringer. Auch die Automatisierungssparte Dematic rutschte ins Minus.

Optimistischer Ausblick

Siemens-Chef Heinrich von Pierer zeigte sich zufrieden mit dem Quartalsergebnis. Das "Ausbleiben von markanten Nachfrageimpulsen" habe gemeinsam mit dem starken Euro zu den geringeren Ergebnissen geführt. Der Rückgang falle jedoch im Vergleich zu den Vorquartalen geringer aus. Pierer äußerte sich erfreut, dass sich die Mehrzahl der 14 Siemens-Bereiche auf die für 2003 festgelegten Margen zubewegt habe. "Für das vierte Quartal des laufenden Geschäftsjahres erwarte ich eine ähnlich gute Entwicklung."


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