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Continental: Autozulieferer bleibt in den roten Zahlen

Der Autozulieferer Conti hat im dritten Quartal 2009 Fortschritte erzielt, bleibt aber in tief den roten Zahlen. Der neue Conti-Chef Elmar Degenhart will unter anderem mit einer Kapitalerhöhung das Unternehmen aus der knapp zehn Milliarden hohen Verschuldung herausführen.

Der Autozulieferer Conti hat im dritten Quartal 2009 Fortschritte erzielt, bleibt aber in tief den roten Zahlen. Der neue Conti-Chef Elmar Degenhart will unter anderem mit einer Kapitalerhöhung von einer bis 1,5 Millionen Euro bis Ende des ersten Quartals 2010 das Unternehmen aus der knapp zehn Milliarden hohen Verschuldung herausführen.

Für das letzte Quartal 2009 rechnet Continental mit einer deutlichen Verbesserung der Umsätze und der operativen Ergebnisse. Nach neun Monaten erreichte das um Abschreibungen und Sondereffekte bereinigte Vorsteuerergebnis (EBIT) 662,1 Mio Euro, nach 1,5 Milliarden im Vorjahr.

Bei einem Umsatz von 14,4 Milliarden Euro (Vorjahr 19,1) blieb unter dem Strich ein Minus von 1,5 Milliarden Euro, nach einem Gewinn von 363,5 Millionen in den ersten neun Monaten des Vorjahres. Darin enthalten sind Sondereffekte wie eine Abschreibung von 875,8 Millionen Euro auf den Wert der übernommenen Siemens-Tochter VDO.

DPA / DPA
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