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Indien: 15.000 Euro in einem Geldautomaten zerstört - das waren die Übeltäter

Die Techniker staunten wohl nicht schlecht, als sie einen Geldautomaten in Indien öffneten, um zu überprüfen, warum keine Scheine mehr ausgezahlt wurden: Im Inneren fanden sie unzählige angeknabberte Geldscheine. Die Übeltäter: Mäuse.

In einem Geldautomaten liegen zerfetzte Geldscheine

In einem Geldautomaten im Nordosten Indiens liegen zerfetzte Geldscheine im Wert von umgerechnet mehr als 15.000 Euro. Eine Ratte gelangte in den Automaten und fraß das Geld.

DPA

Wenn ein Geldautomat kein Geld ausspuckt, dann läuft irgendwas verkehrt. Oft sind es Kabel, die sich im Inneren der Maschine gelöst haben. Nicht jedoch in diesem kuriosen Fall aus Indien: Wie die "Times of India" berichtet, sollte in dem kleinen indischen Dorf Laipuli ein defekter Automat repariert werden. Als dieser von den Technikern geöffnet wurde, kam ein riesiges Chaos zum Vorschein.

Polizeiliche Ermittlungen wird es nicht geben

Mäuse hatten in dem seit mehr als drei Wochen defekten Automaten Banknoten im Gesamtwert von 1,2 Millionen indischen Rupien (umgerechnet knapp 15.000 Euro) angeknabbert. Wie das indische Tagesblatt berichtet, gehört der Auszahlautomat der State Bank of India. Die Bank hat sich bereits bei der lokalen Polizei beschwert und den Wunsch geäußert, in dieser Sache Ermittlungen anzustellen. Die Sachlage scheint allerdings klar zu sein. Ein Offizieller der Polizei sagte bereits, dass Ermittlungen sehr wohl angestellt werden würden, wenn von einer Sabotage oder absichtlicher Beschädigung des Automaten auszugehen sei. In diesem Fall seien aber offensichtlich die Mäuse die Übeltäter gewesen.

Etwas Positives gab es dann doch zu vermelden: Zwar wurden umgerechnet 15.000 Euro angeknabbert, knapp 19.000 Euro ließen die Mäuse aber verschont.

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lui
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