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Nach Insolvenz Kein Geld mehr: Steakhaus-Kette Maredo entlässt fast alle Angestellten

Der Maredo-Schriftzug hängt vor einem Restaurant in Düsseldorf
Maredo hatte bereits im März 2020 Insolvenzantrag gestellt. Nun sei kaum noch Liquidität für die Zahlung von Gehältern vorhanden, so die Chefetage.
© Marcel Kusch / DPA
Weil kaum noch Geld für die Zahlung der Gehälter da sei, kündigte die Steakhaus-Kette Maredo fast allen Mitarbeitern. Die Bitte nach Corona-Hilfen hatte der Staat zuvor ausgeschlagen.

Nachdem die Steakhaus-Kette Maredo bereits im letzten Jahr Insolvent angemeldet hatte, wurden nun fast allen Mitarbeitern gekündigt. Weil kaum noch Liquidität vorhanden sei für die Zahlung von Löhnen und Gehältern, sei man zu diesem Schritt gezwungen, heißt es in einem Brief der Chefetage an die Belegschaft. Nur eine Rumpftruppe in der Verwaltung arbeitet vorerst weiter. Zuvor hatte das Branchenportal Food Service darüber berichtet.

Maredo: Staat lehnte Corona-Hilfen ab

Maredo hatte im März 2020 Insolvenzantrag gestellt. Von 35 Restaurants wurden 15 zugemacht, etwa die Hälfte der rund 950 Beschäftigten musste gehen. Die coronabedingten Schließungen ab November waren ein weiterer Rückschlag. Die Bitte um Corona-Hilfen schlug der Staat nach Angaben der Steakhaus-Kette aus.

Die Gastronomie ist von den Folgen der Pandemie stark getroffen, auch andere Unternehmen sind unter Druck – Konkurrent Vapiano ging 2020 ebenfalls in die Insolvenz.

meh DPA

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