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Neues Spendensystem Packmee: Alte Kleidung per Post spenden

Den Weg zum Kleidercontainer können sich Spender künftig sparen. Ein neues Sammelsystem ermöglicht die kostenlose Spende per Paketdienst.

Die meisten Menschen hierzulande können alte Klamotten gar nicht so schnell verschleißen, wie sie neue kaufen. Wenn der Kleiderschrank mal wieder übervoll ist, hilft meistens nur der Gang zur Altkleidersammlung - oder zur Mülltonne. 350.000 Tonnen Textilien wandern jährlich in den Müll, die Hälfte davon ist noch tragfähig. Weitere 300.000 Tonnen gehen an gewerbliche Sammler ohne karitativen Hintergrund. Auf diese Zahlen kommt das neue Spendensystem Packmee und das ist der Ausgangspunkt ihrer Idee.

Statt Kleider, Schuhe, Haushaltstextilien, Brillen und Hörgeräte wegzuschmeißen oder an einen gewerblichen Sammler zu geben, sollen die Leute sie künftig in einen Karton packen und an Packmee schicken, so der Wunsch der Macher. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man gibt einem Zusteller von DHL oder Hermes Logistik beim Empfang einer anderen Sendung den Karton mit auf den Weg. Oder man bringt die Kiste zu einer der mehr als 30.000 Annahmestellen der beiden Logistikpartner.

Das Porto übernimmt in jedem Fall Packmee, sofern der Karton mindestens fünf Kilogramm wiegt. Dafür lässt man sich in der Annahmestelle einen Aufkleber mit der Packmee-Anschrift geben oder lädt diesen von der Homepage des Unternehmens www.packmee.de herunter und druckt ihn aus. Da das Porto je Paket und Volumen anfällt, sollten die Pakete möglichst groß, prall gefüllt und schwer sein, schreibt das Unternehmen. Packmee verkauft das Sammelgut und unterstützt mit dem Erlös die karitativen Partner "Care" und "RTL - Wir helfen Kindern". Die Initiatoren versprechen, zu Beginn mindestens 50 Prozent des Gewinns weiterzureichen. Langfristig sollen es 80 Prozent werden.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.